Gala-Vorstellung von Dörr Motorsport

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Schon am Samstagvormittag, bei noch teilweise feuchter Strecke war Arne Hoffmeister schnellster Fahrer im Feld des TMG GT86 Cups und stellte den Toyota mit der Startnummer 534 mit einer Zeit von 11.12,307 Minuten auf die Pole-Position. „Wir sind gleich zu Beginn der Qualifikation schnell rausgefahren und hatten noch recht gute Bedingungen. Als es dann stärker zu regnen begann war klar, dass unsere Zeit nicht zu schlagen sein würde“, beschreibt Arne Hoffmeister die Situation. Im Rennen bei perfekten äußeren Bedingungen ging dann sein Teamkollege Fabian Wrabetz vom Start weg in Führung und baute diese Position kontinuierlich aus. „Als ich das Steuer übernahm, hatten wir bereits einen komfortablen Vorsprung. Ich konnte mich ganz darauf konzentrieren, meinen Rhythmus zu fahren und das Rennen zu kontrollieren“, berichtete Hoffmeister nach der Zieldurchfahrt. „Erst gegen Ende, als der Verkehr durch die vielen Ausfälle deutlich weniger wurde, habe ich noch einmal richtig Gas gegeben“, schildert der 26-jährige Hobbyrennfahrer, der in 9.43,834 Minuten dann auch die schnellste Rennrunde drehte.

„Super glücklich“ über Platz zwei war Olivier Muytjens, zumal der Belgier diesmal auf seine beiden verhinderten Stammpiloten „Brody“ und Bruno Barbaro verzichten musste. Als Ersatz heuerte er kurzfristig den VLN-erfahrenen Briten Joe Moore an. „Joe hat seine Sache richtig gut gemacht, obwohl er das Auto nicht kannte. Wir hatten heute einfach ein perfektes Rennen“, jubelte Muytjens nach der Siegerehrung.

In der Anfangsphase des Rennens konnte auch Kevin Hönscheid (WH Motorsport) im Kampf um einen möglichen Podiumsplatz mitmischen und war zunächst sogar erster Verfolger von Hoffmeister. In der dritten Runde kam es aber im Bereich Wehrseifen zu einem „unfreundlichen Feindkontakt“, wie Teamchef Wolfgang Hönscheid das Pech seines Sohnes umschrieb. Bei einem Notstopp wurde das vorne rechts an der Front beschädigte Auto mit viel Tape geflickt und das Vater-Sohn-Duo erreichte danach immerhin noch auf Rang fünf das Ziel.