Triple für PROsport Performance

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Zum dritten Mal in Folge durften die Piloten des PROsport Porsche Cayman SP6 auf das oberste Treppchen des Siegerpodestes klettern. Neben dem dritten Klassensieg in der SP 6 durfte sich der Herschbroicher Rennstall mit dem zweiten Rang in der Produktionswagenklasse V6 über ein weiteres Podiumsergebnis freuen.

„Das haben wir zu Saisonbeginn ehrlicherweise nicht gedacht. Wir wussten, dass unsere SP6-Umbaumaßnahmen fruchten werden, doch dass wir gleich die ersten drei Rennen hintereinander gewinnen können, übertrifft unsere Erwartungen“, bilanzierte der sichtlich zufriedene PROsport-Teamchef Christoph Esser.

Schon in der morgendlichen Qualifikation übernahm der SP6-Cayman (#204) mit einer Rundenzeit von 9:09:791 Min die Führungsposition in seiner Klasse. Nach einer leichten Feindberührung im Startgetümmel kämpfte das Fahrertrio bestehend aus Marko Stipp (Herford), Moritz Kranz (Wimbach) und Matthias Luger (Weiding) mit einer eingedrückten Stoßstange über die gesamte Renndistanz an der Spitze des Feldes. „Wenn auch die Aerodynamik nicht mehr perfekt ist, ist die dahinterliegende Technik von dem kleinen Treffer nicht betroffen. Der Cayman ist scheinbar sehr robust und fährt sich weiterhin erstklassig.“, kommentierte der Startfahrer das Geschehen. Dieser sollte auch für die folgenden drei Rennstunden Recht behalten, denn an dem vom PZ Willich unterstützten PROsport Cayman führte auch an diesem Wochenende kein Weg vorbei. Nach 24 Runden konnten die Piloten mit einem Vorsprung von 3:42 Min die Klasse erneut souverän gewinnen.

VLN 3 smallNach Protesten mit anschließender Aussetzung der Wertung in den VLN-Rennen 1 und 2 schickte PROsport Performance den Porsche Carrera 991 in das dritte Saisonrennen. Das Fahrerduo rund um Jörg Viebahn und Adam Christodoulou war mit dem Gewinn der letztjährigen GT4-Europameisterschaft (AM) bereits ein sehr erfolgreiches Gespann, welches sich nun der diesjährig enormen Leistungsdichte in der V6 stellen wollte. Nach einem langen Kampf um die Spitze musste sich die deutsch-britische Besatzung am Ende mit nur 8,524 sec Abstand geschlagen geben und verfehlte mit Platz zwei den Sieg der mit 15 Teilnehmern stark besetzen Klasse denkbar knapp. „Auf der Strecke waren wir bärenstark und liegen in der Addition der Rundenzeiten klar vorne, aber wir haben unverständlicherweise in den In-/Outlaps nach den Tankstopps sehr viel Zeit auf einige Konkurrenten verloren. Erklären können wir das aktuell noch nicht, aber wir werden auch diesem Phänomen sicherlich auf den Grund gehen“ kündigte Team-Manager Christian Dietrich an. „Unser 991 ist ganz offensichtlich auf den Pirelli-Slicks das Maß der Dinge in der V6. Und wir haben noch ein paar Verbesserungen in der Hinterhand ..“ ließ sich auch Teamchef Chris Esser von dem zweiten Platz nicht entmutigen. „Das ist der Fluch unserer Erfolgsserie : Wir haben jetzt in den drei VLN-Läufen 2014 soviele Podiums-Platzierungen eingefahren, daß man schon bei einem zweiten Platz die Frage stellt, warum wir nicht Erster geworden sind. Ich hoffe, daß wir diese tolle Performance auch bis zum Jahresende halten können“.

VLN 3 2 smallDas dritte Fahrzeug im Bunde, der ehemalige Cup-Porsche umgerüstet auf das Reglement der Klasse SP10, wurde an diesem Wochenende von Dominik Schöning (Wülfrath), dem „erfahrenen Hasen“ Heinz-Josef Bermes (Willich) und Andreas Patzelt (Troisdorf) pilotiert. Mit der zweitschnellsten Rundenzeit waren die Piloten auch hier auf Podestkurs unterwegs, doch ein unerlaubtes Überholmanöver in einer äußerst engen Flaggensituation warf den Porsche durch eine Strafe schlussendlich bis auf den sechsten Rang zurück.