McLaren-Werksfahrer für Dörr Motorsport am Start

Schmuckbild

Am Wochenende startet Dörr Motorsport in die neue Saison. Mit
einem McLaren 12C GT3 und zwei Toyota GT86 hat sich der Frankfurter
Rennstall in der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring
ambitionierte Ziele gesetzt. Teamchef Rainer Dörr will gegen die
rund 185 Konkurrenten die Nase vorne haben. Zum ersten Mal in der
Geschichte von Dörr Motorsport arbeitet das Team direkt mit dem Sportwagenbauer
McLaren an der Entwicklung seiner Boliden. Dafür haben die
Briten ihren Werksfahrer Kevin Estre hinter das Steuer des McLaren 12C
GT3 gesetzt. Der Franzose ist amtierender Meister des Porsche Carrera
Cup Deutschland. Auch für das ADAC Zurich 24h-Rennen hat sich Dörr
Motorsport einiges vorgenommen. In der Grünen Hölle zählt nur der Sieg.

Dörr Motorsport hat die Test- und Einstellfahrten am vergangenen Wochenende
auf dem Nürburgring voll ausgenutzt und zwei Toyota GT86 und einen
McLaren 12C GT3 auf Herz und Nieren geprüft. „Wir haben uns in diesem Jahr
noch stärker auf die Saison vorbereitet, das hat sich jetzt ausgezahlt“, weiß Teammanager
Uwe Isert. „Unsere Rennwagen sind in top Zustand und können es
mit der Konkurrenz aufnehmen.“ Auch die Fahrer im Frankfurter Team sind
erneut auf einem Toplevel, das aufgrund einer noch intensiveren Zusammenarbeit
mit McLaren weiter gesteigert werden konnte. Werksfahrer Kevin Estre sitzt
auf dem McLaren 12C GT3. Der Franzose ist amtierender Meister des Porsche
Carrera Cup Deutschland. Komplettiert wird das Fahrzeug mit der Startnummer 27
vom langjährigen erfolgreichen Dörr Motorsport-Duo Rudi Adams und Arno Klasen.
Im vergangenen Jahr haben sie zunächst eine Pole Position und dann einen
dritten Platz eingefahren und damit Geschichte für Dörr Motorsport geschrieben.
Ein zweiter Werksfahrer, der Brite Tim Mullen, wird bei den nächsten
Rennen mit an den Start gehen.

Ebenfalls neu im Team ist Maciej Dreszer, der auf einem Toyota GT86 um
Rundenzeiten kämpfen wird. Der 17-jährige Pole war 2013 unter anderem der jüngste
Teilnehmer beim Volkswagen Castrol Cup. Sich im Fahrzeug mit der Startnummer 534
mit ihm abwechseln werden sich die ebenfalls bereits aus der Saison 2013 bekannten
Teamkollegen Arne Hoffmeister und Fabian Wrabetz. In einem weiteren Toyota GT86,
Startnummer 533, wollen Stefan Kentemich, Florian Wolf und Philipp Göschel schneller
sein als die rund 185 Konkurrenzfahrzeuge. „Unsere Piloten sind handverlesene Fahrer,
die mein vollstes Vertrauen genießen“, berichtet Teamchef Rainer Dörr. „Die Konkurrenz
muss in der Saison 2014 noch mehr mit uns rechnen.“