Veloster Turbo reist mit erstem Klassensieg im Gepäck zum VLN-Finale

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Nach seinem ersten Sieg in der Klasse SP2T beim vorangegangenen Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) biegt der Hyundai Veloster Turbo nun auf die Zielgerade seiner erfolgreichen Debütsaison ein: Das von Hyundai Motor Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Saarbrücker Hyundai Vertragshändler Schumann eingesetzte Lifestyle-Coupé startet am Samstag (26. Oktober) beim Finale der populären Breitsportserie auf der Nürburgring-Nordschleife. Pilotiert wird das Auto von Markus Schrick, Geschäftsführer der Hyundai Motor Deutschland GmbH, und dem Motorjournalisten Jens Dralle.

Bereits zum fünften Mal in diesem Jahr wagt sich der seriennahe Hyundai Veloster Turbo auf die berühmt-berüchtigte Nordschleife des Nürburgrings. Neben drei VLN-Läufen bestritt der seriennahe Rennwagen als Saisonhöhepunkt den 24-Stunden-Klassiker in der Eifel. Bei all seinen Einsätzen beeindruckte der Veloster mit einer bemerkenswerten Zuverlässigkeit. „Bislang hatten wir nicht das kleinste technische Problem“, freut sich Markus Schrick, der nicht nur Initiator des Projekts ist, sondern am letzten Oktoberwochenende auch bereits seinen dritten Renneinsatz am Steuer des 2+1-türigen Coupés bestreitet. „Wir belegen hier auf der Nordschleife als anspruchsvollste Rennstrecke der Welt einmal mehr die Langlebigkeit und Haltbarkeit sowie die hohe Produktqualität der Hyundai Fahrzeuge.“ Die Standfestigkeit des von Schumann Motorsport aufgebauten und betreuten Veloster Turbo ist umso beeindruckender, wenn man berücksichtigt, dass er die Torturen der Grünen Hölle mit weitgehend serienmäßiger Technik besteht.

Für den Renneinsatz wurde der Innenraum entkernt und mit einem Überrollkäfig versehen. Beim Turbomotor sorgt ein von 0,95 auf 1,5 bar erhöhter Ladedruck für eine Mehrleistung von 44 PS. Ein in der Vorderachse verbautes Differenzial von Drexler sorgt dafür, die nun Insgesamt 230 PS effizient auf den Asphalt zu übertragen. Weitere Zugeständnisse an den Einsatz auf der Nordschleife sind Rennsportdämpfer und -federn der Partner ZF Sachs und Eibach sowie eine Vier-Kolben-Bremsanlage von AP. Vor dem vorangegangenen VLN-Lauf modifizierte Schumann Motorsport das Fahrwerk – auch das ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum ersten Sieg in der Klasse der seriennahen Autos mit maximal 1,6 Liter großen Turbomotoren.

„Ein weiterer Klassensieg wäre das Sahnehäubchen einer erfolgreichen Debütsaison mit dem Veloster Turbo. Unsere eigentliche Prämisse ist aber eine sichere Zielankunft“, definiert Markus Schrick die Vorgabe für das Wochenende. „Um die Entwicklung des Veloster Turbo voranzutreiben ist jeder Kilometer wichtig. Schließlich wollen wir auch im kommenden Jahr mit dem Veloster Turbo wieder an den Start gehen.“