Black Falcon: Gesteckte Ziele nicht erreicht, dennoch nicht unzufrieden!

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Nach dem Qualifying hatte Black Falcon ganz klar das Podium in der Amateurklasse im Fokus. Nach einem wechselhaften Rennen konnte die Truppe aus Meuspath nahe des Nürburgrings das gesteckte Ziel zwar nicht erreichen, dennoch zieht man nach dem 24h-Rennen im belgischen Spa-Francorchamps ein positives Fazit.

Der Start ins Rennen lief für beide Flügeltürer erfolgsversprechend. Thomas Jäger konnte mit der Startnummer 18 binnen weniger Runden in die Top-Ten vorfahren. Das Schwesterauto mit der #19, welches von Startplatz 50 gestartet war, konnte durch einen furiosen Startturn von Andreas Simonsen sich auf den 23. Platz verbessern. Nach der Startphase versuchten die Piloten, die bezogenen Positionen zu halten – immer mit dem Blick nach vorne. Doch Probleme beim ersten Boxenstopp machten Thomas Jäger zu schaffen. Mit einem Schlag fiel er aus den Top30. Bei der #19 sorgte ein zusätzlicher Boxenstopp aufgrund eines Ausritts ins Kiesbett ebenfalls für Rückstand.

In der Nacht arbeiteten sich beide Fahrzeuge Schritt für Schritt weiter nach vorne. Die einsetzenden Regenschauer, die teilweise nur von kurzer Dauer gewesen sind, waren dabei nicht hilfreich. Doch am Morgen war dann ein erster Lichtblick am wolkenbedeckten Horizont. Das Quartett mit Jäger/Jans/Christodoulou/Hummel befand sich wieder in den Top20. Damit würde man das Vorjahresergebnis wiederholen können.

In der Schlussphase waren die Ziele für die # 18 wieder in greifbarer Nähe. Rund drei Stunden vor Rennende befand sich der Black Falcon SLS auf dem vierten Platz in der Amateurwertung und auf Platz elf im Gesamtergebnis. Adam Christodoulou sagte nach seinem Stint: „Wir haben zwar zwei Runden Rückstand auf den dritten in der Klasse, aber wir geben weiterhin alles!“

Das man den Kopf nicht in den Sand steckte, zahlte sich bereits eine Stunde vor Rennende aus. Durch den Ausfall zweier Konkurrenten und einer fehlerfreien Fahrt am Sonntag erreichte man endlich die Top-10. So steht schlussendlich für das Team Jäger/Jans/Christodoulou/Hummel der 8. Gesamtrang und der vierte Rang in der Klasse zu Buche. Zwar hat man mit Platz vier das Podium knapp verpasst, aber mit einem Platz unter den ersten zehn im Gesamt alle Erwartungen übertroffen.

Für Lebed/Afanasiev/Simonsen/Castellacci endete das Rennen mit Platz 22. Bei einer Ausfallquote von fast 50% bekommt dieses Ergebnis eine ganz besondere Bedeutung. Steve Jans, der den Schlussturn übernehmen durfte, zog direkt nachdem er das Auto verlassen hatte, ein positives Fazit: „Unser Ziel war das Podium, das haben wir nicht ganz erreicht. Trotzdem sind wir sehr glücklich, denn nach einem solchen Rennen ist das sicherlich ein Erfolg. Wir haben unseren SLS ohne den kleinsten Kratzer über die Distanz gebracht.“