Zweiter Podiumsrang für HRT in der GT4-Klasse

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Beim 52. ADAC Reinoldus Langstreckenrennen der VLN Langstreckenmeisterschaft konnte das Hamburg Racing Team ein erneutes Klassenpodium in der umkämpften SP10-Klasse für GT4-Fahrzeuge erzielen. Den Piloten Kim Andre Hauschild, Karl Pflanz und Thomas Kappeler gelang zum zweiten Mal in der laufenden VLN-Langstreckenmeisterschafts-Saison der Sprung auf das Treppchen. Mit einem 3.Klassenrang (25.Gesamtplatz) egalisierten sie ihr bislang bestes Saisonresultat vom 2. Saisonlauf, als das private Aston-Einsatzteam beim DMV-4h-Rennen Mitte April ebenfalls Dritter wurde. Das Einsatzdebüt der Norddeutschen Mannschaft in der SP8-Klasse für hubraumstarke seriennahe Rennwagen endete dagegen vorzeitig. Die erstmals betreute Gmaxx-Corvette von Ed Nicelife, Kim Andre Hauschild und Thomas Gerling fiel nach 7 Runden wegen Problemen im Antriebsstrang aus.

Im Zeittraining belegte man die Gesamtplätze 39 (SP8: Rang2) mit der Corvette und 47 (SP10: Rang 5) mit dem Aston Martin. Vantage-Startfahrer Kim Andre Hauschild konnte sich in der turbulenten Startphase, in der gleich mehrere Spitzenteams einem Unfall in der Fuchsröhre zum Opfer fielen, schnell nach vorne arbeiten und übernahm gegen Ende seines Stints auch die Klassenführung. „In der Fuchsröhre hatten sich 4 Fahrzeuge abgelegt und sich dort hindurch zu schlängen war schon etwas chaotisch. Danach konnte ich einige Positionen gut machen und bis an die Klassenspitze gelangen. Leider hab ich dann einmal die Leitplanke touchiert, weswegen wir bei meinem Stop den Kotflügel richten mussten. Das hat uns rückblickend vielleicht ein noch besseres Ergebnis gekostet.“

Durch den verlängerten Stop fiel das Team auf Klassenrang 3 hinter die Konkurrenten von Mathol und Walkenhorst Racing zurück, den Hauschilds Co-Piloten Karl Pflanz und Thomas Kappeler bis ins Ziel halten konten. \“Ich hatte in meinem Stint sogar noch einen Dreher, konnte aber ohne anzuschlagen weiter fahren. Amsonsten lief es reibungslos\“ erklärte Pflanz zum Rennende.

Zusätzlich setzte die Hamburger Mannschaft in der SP8 eine Corvette für Kundenpilot \“Ed Nicelife\“ ein. Der deutsche Privatier war bereits in Dubai auf einem der Aston Martin des Teams gestartet und nutze nun die Teamstruktur um seine seriennahe Corvette zum ersten Mal in diesem Jahr in der Serie einzusetzen. \“Im letzten Jahr sind mir leider meine Co-Piloten abgesprungen weswegen ich einige Läufe alleine absolvieren musste. Da geht einem aber der Spass abhanden. Dank HRT habe ich nun wieder ein Einsatzteam und einige Mitfahrer, was der Grund für unser Comeback hier ist.\“erklärte Nicelife, der den 6l-Boliden bis zum ersten Boxenstopp auf P20 Gesamt (von 152 Startern) vorfahren konnte. Leider beendete ein Defekt im Antriebsstrang dann die Fahrt des auf Klassenrang 2 liegenden Teams. \“Erst haben wir gedacht es liegt an einem Getriebesensor, aber nach dem Einbau eine Ersatzteils haben wir festgestellt das wohlmöglich auch das Differential etwas abbekommen hatte. Schade denn ich habe heute früh im Qualifying die schnellste Zeit auf der Corvette gefahren\“ erklärte Hauschild, der genau wie der 3. Corvette-Pilot Thomas Gerling nicht mehr zum Fahren kam.

\“Schade das die Corvette ausgefallen ist denn uns ist dadurch ein Klassensieg durch die Lappen gegangen, da der vor uns liegende Ferrari am Ende auch massive Probleme bekommen hat und ausgefallen ist.\“ bedauerte Teamchef Michael Budde, \“Aber dafür haben wir in der SP10 mit unserem Aston ein erneutes Podium erzielen können. Ohne die kleineren Schnitzer hätten wir vielleicht sogar ein besseres Resultat erreicht. Die Piloten und das Team haben aber einen guten Job gemacht und die Tendenz geht auf jeden Fall nach oben für unsere Mannschaft.\“