Nach rund einem Monat Rennpause auf der Nürburgring-Nordschleife hat sich Kissling Motorsport mit einem Podiumsplatz in der VLN Langstreckenmeisterschaft zurückgemeldet. Zudem schaffte der orange Opel Astra OPC mit den Fritzsche-Brüdern und Nicole Müllenmeister den Sprung unter die Top-20 im Gesamtklassement.
Bei der 43. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy schickte die Mannschaft aus Bad Münstereifel beide Turbo-Astra in der Klasse SP3T an den Start. Im orangenen Fahrzeug mit der Startnummer \“320\“ wechselten sich Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche mit der \“Grüne-Hölle\“-erprobten Nicole Müllenmeister ab.
Startfahrer Jürgen Fritzsche hatte zu Beginn des vierstündigen Rennens keine Probleme das Tempo der Konkurrenz zu halten und etablierte sich an der Front. Auch seine Teamkollegen leisteten sich keinen Fehler im hartumkämpften VLN-Feld und so brachte Heinz-Otto Fritzsche den Opel, nach einer Drei-Stopp-Strategie sicher auf Klassenrang zwei in das Ziel. Das Trio überzeugte zudem mit Gesamtplatz 18 und erneut mit schnellen Rundenzeiten unterhalb von neun Minuten auf der rund 25 Kilometer langen Strecke aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife.
Wie gewohnt rollte auch das gelbe Schwesterauto in der Eifel vor. Ring-Urgestein Volker Strycek teilte sich das Cockpit des rund 350 PS starken Rennwagens mit Routinier Hannu Luostarinen und Newcomer Christian Schmitz. Schmitz war nach einem heftigen Unfall zu Beginn der Saison erstmals wieder am Volant und übernahm die Startphase: \“Es tat richtig gut, wieder ins Steuer zu greifen. Der Rennvirus sitzt schon sehr tief in mir.\“ Allerdings war sein Comeback nicht vom Glück verfolgt: Das Auto fiel im letzten Renndrittel mit einem Antriebswellenschaden im Bereich Hatzenbach aus.
Beim kommenden VLN-Rennen am 7. Juli tritt Kissling Motorsport erneut mit beiden Turbo-Astra an und hat außerdem wieder den seriennahen Opel Astra OPC mit finnischer Besatzung genannt.













