Am vergangenen Wochenende hat das dritte Saisonrennen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring stattgefunden. Mit dabei waren insgesamt sechs von Ring Racing betreute Rennwagen. Die Flotte der Boxberger behauptete sich im über 200 Teilnehmer starken Feld und erzielte zwei Podestränge.
Wie bereits beim vorangegangen Rennen in der „Grünen Hölle“ rollten erneut drei japanische Fahrzeuge unter der Ring-Racing-Flagge an den Start. Die zwei brandneuen Toyota GT 86 mit rein schweizerische Besatzung gingen in der Klasse V3 für Serienfahrzeuge bis zwei Liter Hubraum an den Start und wurden an zweiter und dritter Stelle abgewinkt. Bereits beim zweiten Einsatz auf der Nordschleife zeigten die Piloten, darunter auch die Formel-Pilotin Natascha Gachnang, eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Debütrennen. Sie gewöhnen sich schnell an den GT 86 sowie an die tückische Eifelstrecke.
Der dritte Rennwagen aus Japan war der orange-schwarze Lexus IS-F mit dem deutsch-japanischen Quartett Uwe Kleen, Klaus Völker, Kazunori Yamauchi und Yasuyoshi Yamamoto am Volant. Das Auto schied im Rennen nach rund zwei Stunden Fahrzeit aus. Yamamoto rutschte im Bereich Wippermann auf einer Ölspur aus und stellte das Auto anschließend im Abschnitt Brünnchen ab.
Nach einem vielversprechenden vierten Platz im Training erwischte der Öl-Teufel auch den Renault Clio Cup von Uwe Kleen und Jean-Jacques Meyer. Kleen kam ins Schlingern und kollidierte mit einem Kontrahenten. „Ich hatte schon bemerkt, dass es stellenweise rutschig war und bin deswegen schon vorsichtig gefahren, aber im Hatzenbach war ich dann von jetzt auf gleich nur noch Beifahrer“, so der Boxberger.
Mehr Glück hatten der Bonner Horst Baumann und sein Teamgefährte Alexander Prinz aus Köln. Ihr Renault Clio kam an derselben Stelle von der Strecke ab, touchierte aber nur leicht die Leitplanke. Das Resultat: Eine krumme Spurstange sowie eine verstellte Hinterachse. Dennoch blieb das Duo im Rennen und beendete den 54. ADAC ACAS H&R-Cup auf Rang zwölf der Clio-Klasse Cup3. Alexander Prinz erklärte im Anschluss: „Der Wagen war sehr nervös aber fahrbar, da haben wir das was die Technik zuließ herausgeholt.“
Ohne Probleme und fehlerfrei fuhren hingegen die Kölner „Engel“ und „Bengel“ über den legendären Eifelkurs. Der Lohn dafür war der 14. Platz unter den Renault Clio.
Nun naht mit großen Schritten das Saisonhighlight in der Eifel: Vom 17. bis zum 20. Mai findet das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring statt. Dort wird die Ring-Racing-Crew unter anderem zwei Toyota GT 86 einsetzen und die japanische Mannschaft von Gazoo Racing unterstützen.













