Mit dem zehnten Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft verabschiedeten sich die Rennfahrer in die Winterpause. Doch zunächst ließen es sich die Teams und Fahrer nicht nehmen bei milden Herbsttemperaturen noch einmal Motorsport vom Feinsten auf den Asphalt der Nürburgring-Nordschleife zu zaubern. Auch die Teams mit Unterstützung des Porsche Zentrum Willich ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen – mit unterschiedlichen Ergebnissen.
So erreichten Sabine Schmitz und Klaus Abbelen mit ihrem Porsche 997 GT3 R das Ziel auf Rang zehn in der Klasse SP9. Im Gesamtklassement bedeutete dies Rang 56. Nach dem Podiumsplatz vor zwei Wochen schien dies ein eher enttäuschendes Ergebnis zu sein, doch die Platzierung hatte ihren Grund: In der dritten Runde verabschiedete sich eine der beiden Antriebswellen. Die Mannschaft wollte daraufhin schon einpacken, doch die beiden Piloten ließen das nicht zu.
Da die Fangemeinde der „schnellsten Frikadelle der Welt“ nicht nur riesig ist, sondern sich auch stark mit dem Team und dem Auto identifiziert, wollte das Duo Schmitz/Abbelen eben diese Fans nicht hängen lassen. Nach etwa 30 Minuten Reparaturpause konnte es weitergehen. Zwar hatte der Porsche dadurch deutlich an Boden verloren, aber die Fand dankten es den beiden Piloten.
Ganz anders das Bild bei PROsport Performance. Der seriennahe Porsche Cayman absolvierte erneut ein schnelles Rennen und sicherte sich Rang fünf in der Klasse V6. Thomas Koll, Heinz-Josef „Juppi“ Bermes und Helmut Weber waren von der Leistung und Abstimmung des Autos begeistert. „Über den Winter muss jetzt an dem Auto weiter gearbeitet werden, denn auch die Konkurrenz schläft nicht“, meinte PZ-Geschäftsführer Joachim Tünnesen. Zwar darf innerhalb der Klasse nur wenig an dem Auto geändert werden, doch an den wenigen Stellschrauben, die es gibt, ist noch etwas Luft.
„Insgesamt bin ich mit dem Motorsportjahr sehr zufrieden“, erklärte Tünnesen. 2012 möchte er das Engagement des Porsche Zentrums im Motorsport weiterführen. Wie das genau aussieht, sollen Gespräche in den nächsten Wochen klären. Bis zum Start in die neue Saison bleibt aber auch noch Zeit genug. Erst Ende März startet die VLN Langstreckenmeisterschaft ins neue Jahr.













