Mit acht Klassensiegen und zwei zweiten Plätzen waren Michael Bohrer, Stéphane Caillet und Jürgen Nett in diesem Jahr in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring das erfolgreichste Team. Auch beim Saisonfinale dominierte das Trio vom Start an. Erstmals unterstützt von Paul Englert, kreuzte der weiße Peugeot RCZ 2.0 HDi FAP mit 5.19 Minuten Vorsprung den Zielstrich vor den Teamkollegen Cyrus Ayari, Olivier Perez, Guillauere Roman und Julien Rueflin im schwarzen Schwesterfahrzeug. Damit feierte das Team Peugeot RCZ Nokia den sechsten Doppelsieg 2011 bei den Dieselfahrzeugen.
Acht Klassensiege, zweimal Zweiter
„Es war eine großartige Saison und meine erfolgreichste seit dem Titelgewinn 1987“, sagte Jürgen Nett. „Das Rennen heute war optimal. Unser Peugeot hatte eine traumhafte Straßenlage, die Kumho-Reifen waren perfekt und die Anzahl der Gelbphasen hielt sich zur Abwechslung mal in Grenzen. Es ist schon Jahre her, als ich zuletzt so viele schnelle Rundenzeiten konstant am Stück fahren konnte.“ Voll des Lobes war auch Michael Bohrer: „Ein ganz großes Dankeschön an das gesamte Team. Acht Siege und zwei zweite Plätze, dazu der Triumph beim 24-Stunden-Rennen sprechen eine deutliche Sprache. Schade, dass wir aufgrund des starterzahlenabhängigen Punktesystems nicht noch weiter vorn in der Gesamtwertung gelandet sind. Aber Rang 13 von mehr als 500 Fahrzeugen – das kann sich sehen lassen.“
Die beiden Nordschleifen-Routiniers teilten sich während der kompletten Saison das Cockpit im dynamischen Sport-Coupé mit Stéphane Caillet. Rundenzeiten von weniger als zehn Minuten waren auch für den Franzosen an der Tagesordnung: „Von Michael und Jürgen habe ich viel gelernt. Wir waren ein eingespieltes Team mit homogenen Rundenzeiten und haben uns keine Fehler erlaubt. Das war der Schlüssel zum Erfolg.“
Schrecksekunde im Training
Cyrus Ayari, Olivier Perez, Guillauere Roman und Julien Rueflin untermauerten im Schwesterfahrzeug die hervorragende Bilanz des Teams Peugeot RCZ Nokia mit einer weiteren Podiumsplatzierung. Dabei hatte das Quartett im Training eine Schrecksekunde zu überstehen, als eine Antriebswelle brach. Bis zum Rennstart konnten die Mechaniker das Problem aber beheben und Olivier Perez, der Teamchef, legte als Startfahrer den Grundstein zum neuerlichen Erfolg. Mit sechs zweiten und einem dritten Rang übertraf auch die Besatzung des schwarzen RCZ HDi FAP alle Erwartungen. Wie schon beim 24-Stunden-Rennen im Juni war der Peugeot RCZ HDi FAP das schnellste Fahrzeug über die Saison im gesamten Feld der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring.













