Sechster Streich von Fleper Motorsport

Schmuckbild

Beim Saisonhighlight der „VLN Langstrecken Meisterschaft Nürburgring“, dem „6 Stunden ADAC Ruhr Pokal Rennen“, konnte der Oedinger Tourenwagen-Rennstall Fleper Motorsport jetzt seine Erfolgsstory 2011 unbeirrt fortsetzen. Die Besatzung des giftgrünen Flaggschiffs VW Scirocco R, Marcel Hoppe (Lennestadt) und Harald Thönnes (Mülheim-Kärlich), wurde bei seinem Siegeszug in der Serientourenwagenklasse für Turbofahrzeuge diesmal durch den Briten und früheren Team-Stammfahrer Peter Venn (Durham) ergänzt.

Bereits im verregneten Qualifying am Samstagmorgen deklassierte das Trio die Opel Astra-Konkurrenz und erreichte erneut die Pole Position in seiner Klasse VT2. Ruhiger ließen es indessen die beiden Teamkollegen Herbert von Danwitz (Tönisvorst) und Dr. Joachim Steidel (Recklinghausen) mit ihrem schwarzen Renault Clio RS III angehen. In der teilnehmerstarken Klasse der französischen Cup-Fahrzeuge starteten sie vom 22. Rang.

Musste das Rennen mittags noch auf Regenreifen in Angriff genommen werden, trocknete die Strecke bereits nach der dritten Runde schnell ab. Der Fahrbahn-Zustand mehrerer Passagen der 24 Kilometer langen Nordschleifen-Sprintstrecken-Kombination führte im Fleper-Team wie bei vielen anderen Mannschaften zu der Entscheidung, frühzeitig auf Slicks zu wechseln, um die Regenreifen zu schonen. So fertigte die schnelle Boxencrew zunächst den Scirocco mit Marcel Hoppe am Steuer und eine Runde später den Clio mit Herbert von Danwitz ab. Leider erwiesen sich diese ersten unplanmäßigen Stops wegen erneut einsetzendem Regen kurz darauf als Fehlentscheidung. Das dominante Scirocco-Trio fiel hierdurch kurzzeitig auf Rang drei zurück, eroberte die Führung jedoch im zweiten regulären Rennstint problemlos zurück.

Ansonsten lief im siebten VLN-Wertungslauf alles nach Plan für die beiden Fleper-Crews. Bei vorzeitigem Rennende wegen eines heftigen Wolkenbruchs nach 5:41 Stunden liefen von Danwitz/Steidel auf einem guten 15. Mittelfeldrang ein, während Hoppe/Thönnes/Venn die Ziellinie zum sechsten Mal in der Saison 2011 als Klassensieger überquerten. „Mit diesem Ergebnis und angesichts der Tatsache, dass unsere Fahrzeuge trotz der heftigen Wetterkapriolen kaum Blessuren davon getragen haben, kann man nur zufrieden sein“, bekräftigte der Technische Leiter Jan Fleper am Abend und verpasste nicht, der gesamten Mannschaft ein Lob für ihre brillante Arbeit auszusprechen. „Boxencrew und Fahrer arbeiten absolut professionell zusammen. Die Harmonie stimmt“. Gelassen blickt man bei Fleper Motorsport nun den drei verbleibenden Meisterschaftsläufen am 24. September sowie 15. und 29. Oktober entgegen.