Kissling Motorsport startet stark in die zweite Saisonhälfte

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Beim sechsten VLN-Rennen in der Saison 2011 hat Kissling Motorsport zwei Podiumsplätze geholt und beide Fahrzeuge in den Top-20 platziert. Nach der Sommerpause zeigte sich die Mannschaft aus Bad Münstereifel optimal vorbereitet und meisterte das turbulente 34. RCM DMV Grenzlandrennen ohne Probleme.

Die Brüder Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche waren zusammen mit Nicole Müllenmeister im orangenen Opel Astra OPC die erfolgreichste Besatzung von Kissling Motorsport. Das Trio beendete das Rennen, das zwei Mal aufgrund von schweren Unfällen unterbrochen wurde, auf dem zweiten Platz in der Klasse SP3T für turboaufgeladene Fahrzeuge mit bis zu zwei Litern Hubraum. Zudem schafften es Fritzsche/Fritzsche/Müllenmeister mit dem rund 350 PS starken Rennwagen auf den 13. Gesamtplatz von über 150 gestarteten Teilnehmern.

Jürgen Fritzsche untermauerte das Potenzial, das in dem von Kissling Motorsport aufgebauten Opel-Renner steckt: Er fuhr eine neue persönliche Bestzeit und stellte mit 8.53 Minuten einen neuen Rundenrekord für den Astra auf der 24,433 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Strecke und Nürburgring-Nordschleife auf. Zudem schaffte es der Kissling-Opel mit der Startnummer 323 im verregneten Zeittraining auf Platz sechs im Gesamtklassement vorzufahren, konnte die Position bei abtrocknenden Verhältnissen aber nicht halten. Fritzsche/Fritzsche/Müllenmeister sicherten sich am Ende Startposition 13.

Auch die finnischen Kissling-Fahrer Hannu Luostarinen, Julius Nieminen schafften zusammen mit Nordschleifen-Routinier Volker Strycek den Sprung auf das SP3T-Podest. Sie wurden Dritte von insgesamt 16 gestarteten Teilnehmern und belegten in der Gesamtwertung Platz 17. Allerdings sah es zu Beginn des sechsten VLN-Saisonlaufes nicht so gut für die drei Piloten aus, denn Startfahrer Nieminen drehte sich bereits in der ersten Runde am Ende der Zielgeraden. Nach einer grandiosen Aufholjagd, fand der gelbe Astra OPC schließlich den Anschluß an sein Schwesterfahrzeug wieder.

Kissling-Motorsport-Teamchef Stefan Kissling war nach der sieben wöchigen Sommerpause mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Wir hatten in der laufenden Saison öfters mal Pech und kleinere Schwierigkeiten. Heute lief es reibungslos und wir haben gezeigt, wozu wir fähig sind. Wir haben alles erreicht, was möglich war.“

Beim nächsten VLN-Rennen am 27. August will die Mannschaft rund um Stefan Kissling und die sechs Stammpiloten den Aufwärtstrend weiter ausbauen.