Peugeot: Großer Erfolg bei den Dieselfahrzeugen

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Drittes Top-Ergebnis der Saison, dazu die schnellste Rennrunde und die Pole-Position: Das Peugeot RCZ Team Nokia dominiert weiter das Geschehen bei den Dieselfahrzeugen in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Nach 13 Runden gewannen zum vierten Mal Michael Bohrer, Stéphane Caillet und Jürgen Nett. Ihre Teamkollegen Jan Marc Finot, Eric Robert und Julien Rueflin im zweiten Peugeot RCZ 2.0 HDi FAP überquerten mit zwei Runden Rückstand die Ziellinie.

Der sechste von zehn Saisonläufen wurde wegen mehrerer Unfälle einmal unterbrochen und schließlich vorzeitig abgebrochen. Aufgrund der zurückgelegten Distanz gab es aber dennoch volle Punkte für die Meisterschaft.

Zehn Sekunden schneller mit neuer Fahrwerksabstimmung
In 9.41,946 Minuten markierte Stéphane Caillet eine neue Saisonbestzeit für das dynamische Sport-Coupé von Peugeot. „Ich musste mich zwar an das härtere Setup gewöhnen, aber es war ein großer Schritt in die richtige Richtung“, sagte der 43-Jährige. Bohrer und Nett zeigten sich ebenfalls sehr zufrieden. „Vor allem das Einlenkverhalten ist jetzt viel besser. So haben wir uns den Peugeot RCZ schon immer gewünscht“, waren sich die beiden Deutschen einig. Teammanager Timo Frings war voll des Lobes über die drei französischen Piloten am Steuer des schwarzen RCZ HDi. „Für alle drei war es der erste Einsatz auf der Nordschleife. Sie haben fehlerfrei agiert, das Auto ohne eine Schramme ins Ziel gebracht und waren auf Anhieb sehr erfolgreich.“

Pole-Position und Schrecksekunde im Training
Im Qualifying war die Reifenfrage schnell geklärt: Die Strecke war feucht und profilierte Pneus angesagt. Teilweise lag das weiße Sport-Coupé auf dem 26. Gesamtrang im Feld der 165 Teams. Kurz vor Trainingsende markierte Nett dann auch die Pole-Position in der Dieselklasse. Glück im Unglück hatte Caillet, der im Abschnitt Schwedenkreuz einen High-Speed-Dreher hatte, aber nirgendwo einschlug. Das schwarze Schwesterfahrzeug kam trotz eines Turboladerproblems auf Rang drei. Frings: „Unsere Mechaniker haben einen super Job abgeliefert und in kurzer Zeit das Aggregat gewechselt. Somit konnten wir mit beiden Fahrzeugen im Rennen unsere Erfolgsserie fortsetzen.“

207 RC „VLN“: frühes Aus für A.R.E.D. Motorsport
Für die Schweizer Ronny und Jürg Tobler war das Rennen schon in der dritten Runde beendet. Das Duo musste den A.R.E.D. Motorsport Peugeot 207 RC mit einem ausgerissenen Querlenker abstellen.