Mit einem Triumph für Porsche endete am Sonntag das 24-Stunden-Rennen Nürburgring. Nach 156 Runden auf der legendären Nordschleife siegten die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg), Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich) zusammen mit Lucas Luhr (Schweiz) im Porsche 911 GT3 RSR des Teams Manthey Racing. Für Porsche und Manthey Racing war es der fünfte gemeinsame Erfolg in den letzten sechs Jahren beim Langstreckenklassiker in der Eifel und für Porsche der elfte Gesamtsieg bei diesem Rennen.
Dr. Wolfgang Porsche, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Porsche AG: „Ich bin überwältigt. So ein Erfolg ist nur als Team machbar. Ich danke allen, die mit dazu beigetragen haben. Heute bin ich besonders stolz, weil wir klein, aber fein und erfolgreich sind.“
Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender Porsche AG: „Ich bin das erste Mal für Porsche bei einem 24-Stunden-Rennen dabei und hatte nicht damit gerechnet, dass es gleich so emotional wird. Es war ein ganz großes Wochenende für die Firma Porsche. Alle Mitarbeiter vor Ort haben bewiesen, was Porsche Intelligent Performance wirklich bedeutet. Danke an alle Fahrer – nicht nur an das Siegerteam, sondern auch an das Team des Hybrid-Porsche. Auch da haben alle Fahrer eine hervorragende Performance geboten. Danke auch an die Vielzahl von Mitarbeitern, die im Hintergrund mitgewirkt haben.“
Wolfgang Hatz, Vorstand Forschung und Entwicklung Porsche AG: „Ich bin stolz, Teil einer solchen Mannschaft zu sein. Was wir an diesem Wochenende gesehen haben, war eine ganz tolle Teamleistung. Das Siegerteam hat ja praktisch nur getankt und Reifen gewechselt. Ich verspreche, dass wir im Motorsport weiter Gas geben werden. Wir haben ganz tolle Zeiten vor uns. Darauf freue ich mich.“
Hartmut Kristen, Porsche-Motorsportchef: „Gratulation an die Mannschaften von Manthey Racing und unsere Mitarbeiter aus Weissach. Sie haben fantastisch gearbeitet und damit ganz wesentlich zu unserem Erfolg beigetragen. Ich bin sehr froh, dass es nach dem ganzen Hickhack im Vorfeld letztlich eine saubere, sportliche Entscheidung auf der Strecke gegeben hat. Mit entscheidend für den Sieg war auch, dass der 911 GT3 RSR hundertprozentig zuverlässig war und wir einen Tankstopp weniger einlegen mussten als die Konkurrenten. Das erwartet man auch von einem Porsche. Natürlich haben sich auch unsere Fahrer ein großes Kompliment verdient. Sie alle haben einmal mehr fehlerfrei agiert. Das gilt auch für das Quartett, das im 911 GT3 R Hybrid wegen zwei mechanischen Problemen und einem Unfall nicht den verdienten Erfolg einfahren konnte. Von der reinen Leistungsfähigkeit her und mit seiner Effizienz hat das Auto mit dem innovativen Antriebskonzept das gezeigt, was wir erwartet hatten. Dass das Ergebnis dies nicht widerspiegelt, ist sehr schade.“













