Überlegener Klassensieg bei den Dieselfahrzeugen

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Mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg in der Klasse der Dieselfahrzeuge endete für das Team Peugeot RCZ Nokia der vierte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Michael Bohrer, Stéphane Caillet und Jürgen Nett errangen dabei bereits den zweiten Saisonsieg. Unterstützt wurde das Trio im weißen Peugeot RCZ 2.0 HDi FAP erstmals von Bruce Jouanny. Nach einem Unfall im Qualifying konnte das Schwesterfahrzeug, auf dem neben Jouanny die Fahrer Cyrus Ayari, Olivier Perez und Jonathan Cochet genannt waren, nicht am Rennen teilnehmen.

Für Bohrer war der Schlüssel zum erneuten Erfolg klar: \“Heute waren viele Neulinge unterwegs und es gab entsprechend viele Unfälle und prekäre Situationen. Das Wichtigste war, sich aus allen Rangeleien heraus zu halten und mit kühlem Kopf zu agieren.\“ Startfahrer Nett hatte den Grundstein zum Erfolg gelegt und vom ersten Meter an die Klassenführung übernommen. \“Unser Team hat wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Vor der großen Kulisse und bei schönen Wetter hat es richtig Spaß gemacht.\“ Bohrer/Caillet/Nett bleiben mit großem Vorsprung bestes Team eines Dieselfahrzeugs in der Meisterschaft und liegen von mehr als 800 Teilnehmer auf dem 18. Rang.

Die stetigen Weiterentwicklungen des Team Peugeot RCZ Nokia machten sich erneut bezahlt. \“Das neue Armaturenbrett wiegt zum Beispiel rund zehn Kilogramm weniger\“, sagte Caillet. Doch bevor der Franzose im Qualifying auf Zeitenjagd gehen konnte, wurde dieses unfallbedingt abgebrochen. Zuvor hatten Bohrer in 9.51,887 Minuten und Nett in 9.52,467 Minuten das Potenzial des dynamischen Sport-Coupés aufgezeigt. Bohrer: \“Von Rennen zu Rennen haben wir immer ein paar Sekunden gefunden – ein großes Lob an unsere Mannschaft.\“

Wie dicht Glück und Pech beieinander liegen können, erlebte Jouanny innerhalb weniger Stunden. Gleich beim ersten Start auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt freute sich der Franzose über einen Klassensieg. Im Qualifying morgens verunfallte er mit dem schwarzen RCZ 2.0 HDi FAP im Bereich Brünnchen. \“Ein Mitstreiter berührte mich hinten rechts und drängte mich auf die Wiese\“, schilderte der Pariser. \“Ich verlor die Kontrolle und krachte frontal in die Leitplanke.\“ An eine Rennteilnahme war nicht zu denken. \“Die Schäden waren einfach zu groß\“, schilderte Teammanager Timo Frings.