Mit einem Klassensieg im dritten Lauf setzt PROsport Performance seine Erfolgsserie in der diesjährigen VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring fort. Nach einem spektakulären Rennverlauf und einer riskanten taktischen Entscheidung bei Regen gelang ein unerwarteter, und deshalb umso erfreulicherer Sieg in der Klasse SP3T.
„Bei den derzeitigen Kräfteverhältnisses in der SP3T ist dieser Sieg ebenso unerwartet wie erfreulich. Mit unserem A3 sind wir unseren direkten Mitstreitern klar unterlegen. Den technischen Entwicklungsaufwand, um ein 2-Liter-Turbofahrzeug zu Rundenzeiten von 8:50 Minuten und weniger zu treiben, können wir uns als kleines Privatteam nicht leisten – da müssen wie heute die äußeren Umstände schon optimal passen“, freute sich ein sichtlich erschöpfter Teamchef Christoph Esser nach der Zieldurchfahrt. „Das Risiko, beim einsetzenden Regen nicht wie alle anderen Teams auf Regenreifen zu wechseln, war sicherlich hoch. Aber wir hatten in dieser Phase des Rennens mit Mike Jäger einen sehr erfahrenen Fahrer auf dem Auto, der gut mit wechselnden Verhältnissen zurechtkommt. Das wusste ich, und darauf habe ich dann auch gesetzt“, so Esser weiter.
Durch den Regenpoker gelangte der Audi bereits frühzeitig auf Platz eins der Klasse. Startfahrer Kurt Thiim verzeichnete in seinem Turn mit 9:05:358 Minuten in Runde zwei gleichzeitig die schnellste Rennrunde in der bisherigen Saison. Jäger, Bölck sowie im Schlussturn nochmals Thiim konnten diese Führung gegen den zu Rennende stark auftrumpfenden Mitstreiter erfolgreich verteidigen. Abgerundet wurde der Erfolg durch einen starken vierten Platz des PROsport Seat, der diesmal in der Besetzung Stefan Michels / Carsten Struwe / Christian Bollrath antrat.
„Nach dem Klassensieg beim zweiten Lauf war die Erwartungshaltung für unseren Porsche Cayman in der Klasse V6 hoch. Mit einer sehr ausgeglichenen Fahrerpaarung (Thomas Koll / Christian Schmitz / Kurt Thiim) und einem perfekt vorbereiteten Auto wollten wir wieder angreifen. Der frühzeitige Ausfall durch den schweren Unfall im Kesselchen hat uns erst geschockt. Nachdem wir wussten, dass Thomas nichts Ernsthaftes passiert ist, haben wir dann die Zähne zusammengebissen und uns gesagt ‚jetzt erst recht!‘ Da hilft uns der Erfolg in der SP3T gut, um über den Schaden hinweg zu kommen“, so Esser zum versöhnlichen Abschluss.













