Freude im Team von Schirra Motoring nach dem ersten Rennen der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Beide MINIs sahen bei der 58. ADAC Westfalenfahrt die Zielflagge und belegten in ihrer Klasse die Plätze eins und drei.
Schirra Motoring trat bei der Saisonpremiere auf dem Nürburgring mit zwei MINIs in der Klasse SP2T an. Die beiden speziell für die Langstrecke entwickelten MINIs steuerten Friedrich von Bohlen/Harald Grohs/Markus Oestreich (Startnummer 344) und Friedrich von Bohlen/Nils Bar-tels/Markus Oestreich (Startnummer 345). Das Saisondebut des Teams, das in diesem Jahr erneut von Alpecin, dem bekannten Haarpflegemittel des Kosmetik- und Pharmazie-Unternehmens Dr. Wolff aus Bielefeld, unterstützt wird, verlief gut, aber nicht ganz ohne Probleme.
Wahres Sommerwetter herrschte beim ersten Rennen des Jahres in der Eifel. Die Sonne schien und die Temperaturen waren angenehm. Allerdings präsentierte sich die Strecke beim morgendlichen Training noch im nassen Zustand. Erst im Verlauf der 90 Minuten verbesserten sich die Ver-hältnisse. Zu diesem Zeitpunkt war aber das Training für die Startnummer 344 bereits beendet. von Bohlen/Grohs/Oestreich mussten sich nach einem Radlagerschaden mit Position 84 und dem 3. Platz in der Klasse begnügen. Dagegen lief es für die 345 planmäßig. von Bohlen/Bartels/Oestreich stellten den MINI mit der 25.-schnellsten Zeit auf die Pole-Position der Klasse und an die Spitze der dritten Startgruppe.
Das Rennen begann für Schrra Motoring nach Plan. Während von Bohlen (345) die gute Startposition ausnutzte, souverän die Führung in der Klasse übernahm und sich im Gesamtklassement nach vorn arbeitete, startete Oestreich (344) von hinten eine Aufholjagd. Nach wenigen Runden lagen beide MINIs unangefochten in der Klasse in Führung und unter den besten 40 in der Gesamtwertung. Trotz einer außerplanmäßigen Standzeit von knapp zehn Minuten freuten sich von Bohlen/Grohs/Oestreich über den Klassensieg und Position 34 in der Gesamtwertung. Bei der 345 musste noch eine Antriebswelle getauscht werden, so dass von Bohlen/Bartels/Oestreich bis auf Rang 3 in der Klasse zurückfielen. Die schnellste Rennrunde drehte Oestreich an diesem Tag in der 344 mit 9.05,490 Minuten.
Friedrich von Bohlen (Heidelberg): „Obwohl wir einige kleinere Probleme hatten, war es ein guter Saisonauftakt. Der Sieg motiviert uns, Details und damit die Performance weiter zu verbessern.“
Markus Oestreich (Petersberg): „Die Autos sind über den Winter noch besser geworden. Leider konnten wir heute das wahre Potenzial der MINIs noch nicht ausschöpfen, aber das wird noch folgen.“
Harald Grohs (Essen): „Ich freue mich über den Klassensieg. Es macht mir immer wieder viel Spaß, mit dem MINI auf der Nordschleife zu fahren.“













