Pole-Position, Klassensieg und 17. Rang im Gesamtklassement: Die Saison in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring endete für das race&event-Team mehr als erfreulich. „Es war ein phantastisches Jahr mit dem sechsten Sieg beim achten Start“, sagte Teammanager Martin Mohr. „Wir freuen uns schon heute auf 2011!“
Nach vier Stunden Fahrzeit überquerten Heinz Schmersal (Wuppertal) und Stephan Rösler (Lichtenfels) als Sieger bei den Specials bis 3500 ccm (SP6) die Ziellinie. „Das ganze Wochenende war richtig schön und erfolgreich“, sagte Rösler. „Nur bei dem einsetzenden Regen gegen Rennende hätte ich besser früher auf profilierte Pneus gewechselt. Ich war eine Runde zu lange draußen, so kam unser Verfolger etwas näher. Ein besonderes Lob möchte ich übrigens an dieser Stelle unserer Hospitality-Chefin Marion für die super Arbeit während der Saison aussprechen!“
Schrecksekunde im Training
Heinz Schmersal räuberte im Training durch das Kiesbett der NGK-Schikane. „Da war ein Pulk von Autos, die anscheinend in ihrer Auslaufrunde waren. Ich verstehe nicht, warum die nicht am Fahrbahnrand bleiben oder zumindest in den Spiegel schauen. Um eine Kollision zu vermeiden, bin ich in den Kies gefahren.“ Stephan Rösler haderte nur damit, nicht noch schneller gewesen zu sein: „Ich hatte auf meiner schnellsten Runde etwas Pech mit einer Gelbphase von der Hohenrain-Schikane bis nach Start-und-Ziel. Ich hing hinter einem deutlich langsameren Fahrzeug.“
Der 43jährige Franke nahm auch als Start- und Schlußfahrer am Volant Platz und enteilte peu-a-peu der Konkurrenz. Heinz Schmersal mußte im Mittelstint eine Stop-and-Go-Strafe absitzen. „Stephan hatte sich in der Anfangsphase an einer Unfallstelle in der Hatzenbach wohl nicht korrekt verhalten“, erklärte Schmersal. „So habe ich kurz die Führung in der Klasse verloren. Aber die Aufholjagd machte auch Spaß, habe den Porsche überholt und lag dann wieder vorn.“
Cup-Porsche schied durch Unfall aus
Uwe Kolb (Bad Homburg) und Eckhard Geulen (Bonn) mußten den race&event-Porsche GT3 Cup in der 21. Runde nach einem Unfall abstellen. Kolb fuhr zunächst ein taktisch kluges Rennen während Geulen im Mittelstint rund 30 Plätze im Gesamtklassement gutmachte. „In meinem zweiten Stint habe ich kurz vor Schluß das Auto bei Regen auf Slicks hinter der Ex-Mühle verloren und habe die Leitplanke touchiert“, sagte Kolb. „Das ist kein schöner Saisonabschluß, aber das Wichtigste ist, das es keinen Personenschaden gab. Ich habe meine erste Saison richtig genossen und freue mich auf 2011 in diesem super Team!“
Eckhard Geulen war mit seinem Mittelstint sehr zufrieden. „Es hat unheimlich viel Spaß gemacht und ich konnte mich mit Rundenzeiten knapp über neun Minuten um viele Ränge verbessern. Schade, daß wir ausgefallen sind, aber das kann passieren. Gerade bei einsetzendem Regen.“













