“Das war eine absolute tolle neue Erfahrung, es hat riesig Spaß gemacht“, so die erste Aussage von Yannick Fübrich nach seinem Debüt beim 7. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring am 31. Juli 2010. “Vielen Dank an das Team, dass ich die Chance bekommen habe. Ich hoffe, es war nicht zum letzten Mal!“, erklärte der Heilbronner zum Abschluss am Samstagabend.
Das 6-Stunden-Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft ist immer ein ganz besonderes Highlight auf der 24,369 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife. Yannick Fübrich bekam vom Team Dieselspeed die Möglichkeit mit einer ca. 420 PS starken GT4 Corvette an den Start der Klasse SP 10 zu gehen.
Seine Teamkollegen waren erfahrene Piloten wie Tobias Guttroff (Scheinfeld), Frank Borkowsky (Mönchengladbach) und Henning Meyersrenken. Der 18-Jährige Fübrich kennt die Nordschleife noch nicht perfekt, zählt aber zu einem der großen Talente. Daher gehört er seit Anfang der Saison auch zum Youngster-Racing-Team der deutschen motor sport jugend (dmsj). Als Paten bekam er vom dmjs Porsche-Pilot Lance David Arnold zur Seite gestellt. „Ich werde von Yannick informiert, was an Testfahrten geplant ist und dann auch dabei sein, wenn ich es einplanen kann. Ich stehe gerne für eine solche Aufgabe zur Verfügung“, so der Fahrer vom Haribo Team Manthey, der bei den letzten beiden Rennen den Gesamtsieg holte.
Für Teamchef Günter Gärtner war das Ergebnis des Quartetts zweitrangig, zumal ein etwas leistungsschwächerer Motor zum Einsatz kam. „Der andere Motor muss derzeit überholt werden, daher der Tausch“, sagte Gärtner. Trotzdem ließ sich die Leistung des Quartetts durchaus sehen. Alle vier absolvierten schnelle Rundenzeiten und lieferten vor allem ein sicheres Rennen“, war er zufrieden.
Nach 36 Runden kam das Team auf Platz zwei in der Klasse und erreichte Platz 43 im Gesamtklassement der 182 gestarteten Fahrzeuge. „Die Platzierung war nicht schlecht und für mich stand die Erfahrung im Vordergrund. Auf mich flossen viele neue Dinge ein. Aber es war super und ich hoffe, dass ich nochmals an den Start mit der GT4 Corvette gehen kann. Einen ganz großen Dank auch an die deutsche motor sport jugend (dmsj) und die Motorsport Akademie Nürburgring um Christopher Bartz, ohne die ein solcher Einsatz nicht möglich gewesen wäre.“













