Patrick Brenndörfer (Frankfurt), Frank Eickholt (Bottrop) und Martin Müller (Griesheim) erringen nach dem Erfolg beim 24h-Rennen auch beim 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen auf dem Nürburgring einen Klassensieg. Nach 2007 und 2009 ist dies der dritte Erfolg von Heico Sportiv beim 6h-Rennen.
Das 6h-Rennen gilt als Saisonhöhepunkt der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring und führt über die 24,369 Kilometer lange Kombination aus der Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses und der Nordschleife. Und es sorgte für Superlativen: Das Siegerfahrzeug, ein Porsche 911 GT3 R, legte dabei in 42 Runden eine Distanz von 1.023,498 Kilometern zurück. Noch nie in der 83-jährigen Geschichte des Eifelkurses wurde bei einem 6h-Rennen für Tourenwagen die 1.000-Kilometer-Marke geknackt. Heico Sportiv absolvierte im Volvo C30 powered by CropPower85 problemlos 36 Runden, was 877,284 Kilometern entspricht, und sicherte sich mit klarem Vorsprung den begehrten Sieg in der Klasse für Turbofahrzeuge mit max. 2.6 Liter Hubraum.
Ein Resultat, dass bereits im Zeittraining kurzzeitig in Gefahr war. Eine unverschuldete Kollision auf der \“Flying Lap\“ vereitelte eine schnellere Rundenzeit und ebnete dem werksunterstützen Ford Focus RS der FH Köln die Pole Position in der Klasse \“SP4T\“. Mit einer Bestzeit von 9:28.888 Minuten fand sich der Heico Volvo auf dem zweiten Klassenrang und Gesamtposition 72 wieder.
Der Rennstart erfolgte um zwölf Uhr, 186 Teilnehmer nahmen die Sechsstundenhatz durch die \“Grüne Hölle\“ auf sich. \“Das war pures Racing am Limit\“, schildert Patrick Brenndörfer die Startphase. \“Ich konnte mich an den RS heranarbeiten und schließlich überholen. Der Kampf war hart, aber immer fair.\“ Auf P1 liegend übergab er an Kollegen Martin Müller, der den Vorsprung weiter ausbauen konnte.
Auch der dritte Fahrer, Frank Eickholt, zeigte sich vom Rennen begeistert: \“Unser Volvo läuft wie gewohnt zuverlässig, die Reifen von Pirelli sind konstant schnell, wir müssen lediglich unsere Routinestopps einlegen\“. Gegen Rennmitte büßte der RS viel Zeit durch einen Unfall ein, sodass Heico das Tempo etwas reduzieren konnte, um den dritten Klassensieg beim 6h-Rennen zu sichern.
Nach 6:09:10.249 Minuten war es schließlich so weit. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 142.582 km/h belegte der Volvo C30 im Gesamtklassement einen guten 45. Platz. Und stellte damit einmal mehr unter Beweis, dass sich das Green Racing Konzept im Starterfeld starker Touren- und Sportwagen etabliert hat.
Das nächste Rennen findet am 25. September wieder am Nürburgring statt. Mit Heico Sportiv und dem Volvo C30 powered by CropPower85.













