ATS-Teams feiern Erfolge beim diesjährigen Saisonhighlight

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Beim hart umkämpften 6-Stunden-Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft legen die mit ATS-Rennsporträdern ausgerüsteten Teams eine astreine Bilanz hin. Das von vielen Zweikämpfen geprägte Rennen ging als historisch bedeutend in die Annalen des legendären Nürburgring ein.

Bevor die Teams der Langstrecken-Meisterschaft in die wohlverdiente Sommerpause gehen, stand das Highlight der diesjährigen Saison auf dem Programm. Beim 6-Stunden-Rennen auf der berühmten und berüchtigten Nordschleife des Nürburgrings kam es zu heißen Kämpfen und packendem Motorsport. Dabei sorgten die Gesamtsieger, die Porsche-Mannschaft Lance David Arnold und Christian Menzel, für einen historischen Sieg. Denn noch nie in der 83-jährigen Geschichte des Eifelkurses legte ein Tourenwagen bei einem sechs Stunden dauernden Rennen mehr als 1000 Kilometer zurück. Exakt 1023,498 Kilometer absolvierte das siegreiche Duo. Und das, obwohl das bei hochsommerlichen Temperaturen stattfindende Rennen als eines der härteren zu bezeichnen war. „Die vielen Unfälle und der Verkehr auf der Strecke haben uns heute sehr zu schaffen gemacht“, gab ein abgekämpfter Harald Jacksties zu Protokoll.

„Wir haben uns Runde um Runde nach vorne gekämpft und hatten dabei extrem viel Überrundungsmanöver zu überstehen. Außer mit technischem Defekt oder mit Blechschäden kamen die in der Grünen Hölle gestrandeten Akteure glimpflich davon. „Aber bei der Vielzahl der Starter und den vielen Neulingen auf der Strecke gab es schon so einige Aha-Erlebnisse während des Rennens“, berichtete Jacksties Teampartner Frank Lorenzo. Die eingespielte Fahrermannschaft jedoch steuerte ihren Seat Leon gewohnt schnell und sicher über die anspruchsvolle Berg- und Tal-Bahn in der Eifel. Schließlich war an diesem heißen Rennwochenende nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Erfahrung einer der Schlüssel zum Erfolg.

„Das Auto lief wie ein Schweizer Uhrwerk, wir hatten keinerlei Probleme. Nur der eine Boxenstopp…“, haderte Frank Lorenzo nach dem Zieleinlauf. Probleme beim Tanken brachten der Seat-Mannschaft einen Rückstand von gut einer Minute ein. Und genau dieser Rückstand fehlte am Ende, um in der extrem hart umkämpften Klasse SP3 T sogar aufs Treppchen fahren zu können. Harald Jacksties, Marketing-Leiter der UNIWHEELS-Gruppe, war mit der Mannschaftsleistung dennoch zufrieden. „Die ersten vier in unserer Klasse gehen alle mit Motorsportfelgen von ATS an den Start. Bei solch einem Erfolg für ATS kann man rundum zufrieden sein“, strahlte der Wahlschweizer bei der abschließenden Siegerehrung.

Dabei wirft das Duo Lorenzo/Jacksties einen nicht ganz nebensächlichen Blick auf den Meisterschaftsstand der Seat Langstrecken Challenge. Denn diese von Seat ausgeschriebene Meisterschaft führen die beiden erfahrenen Nürburgring-Füchse nun mit einem guten Punkte-Polster an.

Somit gehen die Nordschleifenakteure nun wohlverdient in den Sommerurlaub, bevor es bei den letzten drei ausstehenden Rennen noch mal um die Wurst und die endgültige Meisterschaft geht.