ATS Seat-Team kämpft erfolgreich um den Platz an der Spitze der Seat Langstrecken Challenge

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„Wir haben heute nach der Zieldurchfahrt absolut ausgelassen gejubelt. Es war ein harter Kampf und ein extrem spannendes Rennen – einfach super“, strahlte Harald Jacksties, Leiter Marketing bei UNIWHEELS, nach getaner Arbeit.

Der angesprochene harte Kampf in der Klasse SP3 T, in der das InterRacing Team um Frank Lorenzo und Harald Jacksties auf dem mit ATS GTR-Rädern bestückten Seat Supercopa antritt, stand stellvertretend für das ganze Renngeschehen am vergangenen Wochenende. Auch der Gesamtsieg, errungen von Chris Mamerow in einem Porsche GT3 R, stand auf des Messers Schneide. Lediglich 0,240 Sekunden lagen letztlich zwischen dem ersten und zweiten Platz.

Ein erfolgreicher, trotz eher unglücklichem Beginn nicht mehr geglaubter zweiter Platz der Klasse SP 3T bei den Fahrzeugen mit 2-Liter-Turbomotor, stand auch für die Seat-Mannschaft Lorenzo / Jacksties zu vermelden. Und das, obwohl Training und Rennbeginn für das zuverlässige und schnelle Duo alles andere als erfolgversprechend verlief. „Wir hatten schon im Training etwas Pech. Startplatz drei der Klasse und zweiter der Seat Wertung war zwar OK, aber nicht wirklich der Leistung unseres Seat Leon entsprechend“, gab Harald Jacksties kurz vor dem Start etwas zerknirscht zu Protokoll. Schuld daran war die Öl-Spur eines Konkurrenten, welche die schnellste Qualifying-Runde des Seat mit der Startnummer 330 zunichte machte.

„Wir haben beim Start eine klare Kampfansage ausgegeben – alles oder nichts hieß die Parole“, verraten die schnellen Piloten. Doch bereits kurz nach dem Start im Streckenabschnitt Hatzenbach schlug das Schicksal erneut zu. „Ich war vom Speed her gut in der Spitzengruppe dabei, konnte aber im Verkehr die Ölspur eingangs Hatzenbach leider nicht sehen“, konstatierte Frank Lorenzo. Der somit nicht zu vermeidende Dreher endete vor der Leitplanke, ohne zum Glück den Seat Leon in Mitleidenschaft zu ziehen. Allerdings musste Lorenzo die versammelte Startgruppe ziehen lassen, bevor er die Verfolgung aufnehmen konnte und zu allem Unglück währte die folgende Hetzjagd nicht lange.

Bereits in der nächsten Runde sprang die Motorhaube des Seat Leon auf, was zu einem unplanmäßigen Boxenstopp führte. „Nach diesem Malheur hieß die Devise natürlich erst recht, hopp oder top“, so Harald Jacksties, der acht Umläufe später den mit Motorsporträdern von ATS bestückten, gut 300 PS starken Fronttriebler übernahm. „Nach dem Anfangspech lief alles Tipp-Top“, strahlte der Wahl-Schweizer und ergänzt: „Ich bin über den gesamten Stint hinweg absolut auf der letzten Rille gefahren. Das Auto hat exzellent funktioniert und wir konnten uns super nach vorne kämpfen.“

Obwohl im letzten Drittel des Rennens die anspruchsvolle Nordschleife des Nürburgrings auch noch in Nebel getaucht wurde und es zu regnen begann, zog Frank Lorenzo die Aufholjagd unbeirrt und professionell durch. Was im Endeffekt einen hervorragenden zweiten Rang in der Klasse SP3 T bedeutete. Gleichzeitig konnte sich das Duo Lorenzo / Jacksties auch den Titel des bestplatzierten Seat Leon auf die Fahnen heften. Um den Erfolg der Mühen auch noch die Krone aufzusetzen, übernahmen Frank Lorenzo / Harald Jacksties die Gesamtführung in der Seat Langstrecken Challenge.

Die Seat-Mannschaft war allerdings nicht das einzige Kundenteam von ATS, dem nach ausgelassenem Feiern zumute war. Eben just in der hart umkämpften Klasse SP3 T, in der auch Jacksties / Lorenzo an den Start gehen, ging außerdem noch der erste Rang an das Motorsportrad von ATS. Dem Trio Deegener / Wohlfahrt / Breuer war das Glück über den gesamten Rennverlauf hinweg hold. Zudem leistete sich die auch bewiesenermaßen schnelle Audi-Truppe keinerlei Fehler und stand somit hochverdient ganz oben auf dem Treppchen.

Komplettiert wurde der Erfolg für die Motorsportverantwortlichen von ATS mit dem Ergebnis in der Klasse SP2 T. Denn dort setzte nicht nur die siegreiche Mannschaft von Schirra-Motoring auf Motorsportkompetenz von ATS.

Nächster Lauf zur Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring: 3. Juli 2010.