Die 38. Auflage des 24-Stunden-Klassikers in der Eifel war an Spannung und Härte nicht zu überbieten. 220.000 Zuschauer pilgerten in die Eifel, sahen Motorsport vom Feinsten, einen Gesamtsieg von BMW und insgesamt acht Klassensiege für Rennteams, die mit ATS-Rädern an den Start gingen.
Es ist das alljährliche Highlight, nicht nur in der Eifel, sondern im internationalen Motorsport überhaupt: Das 24-Stunden-Rennen auf der legendären Nordschleife. 220.000 Zuschauer bevölkerten auch in diesem Jahr über das Rennwochenende hinweg den anspruchsvollen und atemberaubenden Nürburgring, während insgesamt fast 200 Teams die für Mensch und Material so extrem harte Belastungsprobe ein Mal rund um die Uhr in Angriff nahmen. Mit dabei natürlich auch die in etlichen Nordschleifenrennen gestählte Fahrer-Mannschaft Harald Jacksties/Frank Lorenzo, die zum Langstreckenmarathon mit einem Honda S2000 des Mäder-Teams antrat. Als fahrerische Verstärkung holte sich das eingespielte Duo noch Ralf Schmid sowie Friedhelm Mihm an Bord der quantitativ und qualitativ stark besetzten Klasse SP 3 antretenden ATS-Mäder-Honda S2000.
Für Ralf Schmid, Verwaltungsratspräsident der UNIWHEELS-Gruppe, war es eine persönliche Verpflichtung, die fahrerischen Strapazen der 24-Stunden-Hatz auf sich zu nehmen. „Für ATS ist das härteste Langstreckenrennen der Welt eine hervorragende Plattform, die hohe Qualität unserer Produkte unter Beweis zu stellen. Es war mir ein Anliegen, diese Anforderungen an das Material auch am eigenen Leib und somit sprichwörtlich zu erfahren“, so ein überaus zufriedener Ralf Schmid.
Grund zum Strahlen gab es letztlich auch reichlich. Schließlich konnte sich ATS am Ende der packenden 24-Stunden-Hatz acht Klassensiege auf die Fahne heften. Darunter auch der Erfolg in der Klasse SP 3, für Fahrzeuge mit Saugmotor und zwei Liter Hubraum. Denn letztlich war es der ATS-Mäder-Honda S2000, der in der stark besetzten Kategorie als Erstplatzierter die Zielflagge sah. „Das Auto ist einfach ausgereift für derartige Anforderungen. Mäder-Motorsport hat den Wagen einmal mehr absolut perfekt vorbereitet“, zog Frank Lorenzo Bilanz und ergänzt: „Das war für uns ein absolut erstklassiges Rennen. Unser Auto hat absolut keinen Kratzer abbekommen. Wir sind ohne jegliche Probleme durchgekommen. Einfach nur tanken, Reifen wechseln und fahren.“ Dabei lag der Weg zum Erfolg nicht nur in der technisch perfekten Vorbereitung begründet, sondern auch in der konstanten Leistung des ausgeglichenen und natürlich pfeilschnellen Fahrerquartetts.
„In der Tat hatten wir ein relativ unproblematisches Rennen. Hart war es aber trotzdem, weil uns die Konkurrenten immer wieder zugesetzt haben. Wir sind immer unter Druck gefahren, haben uns aber dann vor allem in der Nacht einen guten Vorsprung erarbeiten können“, zieht Harald Jacksties Bilanz, der beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen seinen bislang vierten Klassensieg feiern konnte. Und dieser fiel mit fünf Runden Vorsprung letztlich auch noch sehr komfortabel aus.
Trotz vieler Ausfälle bei einem der schnellsten und härtesten Eifelrennen überhaupt, konnte ATS noch viele weitere Erfolge feiern. „Neben unserem eigenen Sieg freuen wir uns natürlich ganz besonders, dass noch sieben weitere Teams für ATS ganz oben auf dem Treppchen standen“, strahlte Harald Jacksties, Leiter Marketing der UNIWHEELS-Gruppe. Darunter auch die Werksmannschaft von Volkswagen Motorsport, die drei Scirocco GT24-CNG ins Rennen schickte – jeweils über 300 PS stark und mit Bio-Erdgas betrieben. Der schnellste der Renn-Sciroccos konnte sogar in die Phalanx deutlich stärkerer Rennwagen einbrechen und beendete die 24-Stunden-Schlacht in der Gesamtwertung auf Platz 16. Auf Gesamtrang 15 lief der Audi TTS von Raeder-Motorsport ein – ebenfalls mit dem Motorsport-Rad von ATS ausgerüstet.
Somit konnte Ralf Schmid mit dem Abschneiden der ATS-Teams zurecht rundum zufrieden sein: „Wir haben bei diesem harten Rennen die Qualität unserer Produkte hervorragend unter Beweis gestellt und den mit unseren Motorsporträdern an den Start gegangenen Teams einen sehr guten Support gegeben.“ Dabei ging die Unterstützung für die ATS-Teams sogar noch über den technischen Support hinaus. Ihnen wurde nämlich die Möglichkeit geboten, einen Physiotherapeuten zu nutzen. Ein Service, der bei einem derart anstrengenden Rennen ebenso überaus wichtig ist wie die technische Vorbereitung.













