Zwei mal Podium für NoLimitMotorsport

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Einen Saisonauftakt nach Maß legte am vergangenen Wochenende das Team NoLimitMotorsport aus Fürth im Odenwald hin. Beim ersten Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife trat man mit zwei BMW M3 in den zwei größten Serienwagenklassen an, und konnte am Ende mit zwei Pokalen die Heimreise antreten.

Grundstein hierfür wurde schon im Qualifying gelegt, in dem man mit dem komplett neu aufgebauten BMW E36 M3 in der Klasse V5 bis 3000ccm zuerst damit beschäftigt war, eine vernünftige Abstimmung für das wechselnde aber für die Eifel nicht ungewöhnliche Wetter herauszufahren. Am Ende sprang dann für Stefan Widensohler, Nils Reimer und Reinhold Renger der 6. Startplatz in der Klasse heraus. Letzterer war es dann auch, der den Start fahren durfte.

Im Verlaufe des ersten Stints, kam Renger immer besser mit seinem Einsatzfahrzeug zurecht und kämpfte sich bis auf Platz 1 vor. Nebenbei fuhr er auch noch mit einer Zeit von 9.36.903 min die schnellste Rennrunde in der Klasse V5. Auch im zweiten Turn hatte Stefan Widensohler keinerlei Probleme mit dem Wagen und konnte den Platz an der Spitze des Feldes verteidigen. Als dann Nils Reimer den schneeweißen BMW übernahm, wusste das Team schon, dass man wahrscheinlich den Sieg nicht ins Ziel retten könnte. \“Aufgrund der Tatsache, dass wir am Ende des Rennens noch einen zusätzlichen Tankstop machen müssen, sind die Z4 klar im Vorteil. Da unsere Reifen zum Schluss erheblich abbauten, konnten wir auch nicht genug Vorsprung auf die zwei Verfolger herausfahren und mussten uns zum am Ende mit Platz 3 zufrieden geben\“, resümierte Teamchef Lothar Schmitt nach dem Rennen.

\“Wichtigste Erkenntnis an diesem Wochenende war, dass sich unsere Arbeit im vergangenen Jahr gelohnt hat. Wir haben viel Arbeit und Zeit in den Wagen investiert, von daher ist es jetzt umso schöner zu sehen, dass wir mit unserem Auto nicht nur dabei sind, sondern auch ernsthaft um den Sieg mitreden können\“ erläuterte ein zufriedener Nils Reimer.

Ebenfalls zufrieden konnte die Truppe des zweiten von NoLimitMotorsport eingesetzten BMW sein. Die beste Runde erwischte Nils Bartels zum Ende des hart umkämpften Qualifying und markierte mit 9:43.772 min die Pole Position.
In den ersten Runden kämpfte man erbittert mit dem BMW von Luther Motorsport um die Führung in der Klasse bis 3500ccm, profitierte letztendlich aber von einem technischen Defektes des Konkurrenten. Somit war der Weg frei für Christian Goebel und Sven Rau, die nach einer fehlerfreien Fahrt am Ende den Sieg für sich einstreichen konnten.

\“Es ist schön endlich ganz oben zu stehen. Nachdem wir letztes Jahr oft Pech hatten und in aussichtsreicher Position ausfielen, konnten wir diesmal die Performance des Autos gut umsetzen und am Ende Platz 1 verteidigen\“, so Sven Rau nach der Zielankunft.

Vielen Dank geht auch an das ganze Team, das mit einer fehlerfreien Leistung sowohl in der Vorbereitung als auch bei den Boxenstops ihren Teil zu diesem Erfolg beigetragen hat. Einzigster Wehrmutstropfen des Wochenendes ist der verpasste Wertungsgruppensieg für Serienwagen, nachdem man beim letzten Boxenstop zu schnell in die Box gefahren ist, und mit einer Zeitstrafe von einer Minute bestraft wurde.