Klasse Einstand von Mola auf Ford Mondeo

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Die VLN Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring konnte zum ersten Lauf mit einem Starterfeld von 170 Rennwagen aufwarten. Zahlreiche Fahrer scheiterten schon im Training an den schwierigen Streckenbedingungen.

Von Platz 117 gestartet, beendeten Urs Bressan, Stephan Wölflick und Mola Adebisi das Rennen auf dem hervorragenden Platz 66 im Gesamtklassement und P2 in der Klasse. Der Mondeo namens „James“ funktionierte hervorragend. Mola fuhr das erste Mal im Team und kam mit dem ungewohnten Fronttriebler sofort auf schnelle Rundenzeiten. Einzig eine Ölspur zwang ihn in seiner fünften Runde in einen 180° Grad Dreher, welcher über DVB-T live übertragen und den Fans wie auch dem Team in der Box eine Schrecksekunde bereitete. Zum Glück blieb der Dreher ohne Schaden, wofür ein geringer Zeitverlust von 10 Sekunden gerne hingenommen wurde.

In der Klasse lag der Sieg gegen den deutlich stärkeren Focus RS der FH Köln zuerst in Reichweite. Urs konnte den Focus RS bereits in der zweiten Runde überholen und den Vorsprung im weiteren Verlauf auf über 3 Minuten ausbauen. Der Serientank im Mondeo erforderte aber einen zusätzlichen Tankstopp und aufgrund des offensichtlichen Leistungsdefizits musste Stephan den RS mit einem entfesselten Stefan Schlesack am Steuer in der zweitletzten Runde ziehen lassen.

Im nächsten Rennen vom 10. April werden Urs und Stephan mit dem Focus STR „Hai“ gegen den RS antreten und damit deutlich bessere Karten haben. Sehr wahrscheinlich können wir bald auch den Heico Volvo S40 und den Focus von Team Herrmann wieder in der Klasse begrüßen. Gerüchten zufolge ist zudem ein Projekt mit einem neuen Mazda 2,3 Turbo in Vorbereitung, was der Klasse zusätzlichen Auftrieb verleihen würde.

Bis zum 24h Rennen sind am Mondeo von Wölflick Racing weitere Modifikationen geplant, welche im 3. VLN Lauf mit dem Schwesterauto „Elke“ erstmals getestet werden sollen.