Höhen und Tiefen beim Saisonstart von Ring Racing

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Das erste Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring bedeutete für das in Boxberg beheimatete Team Ring Racing ein Wechselbad der Gefühle.
Wie unwichtig der Motorsport doch eigentlich ist, dessen wurde sich das Team Ring Racing schon vor den Start ins Rennwochenende bewusst, als man vom Tod der Tochter von Jean-Jacques Meyer erfuhr. Das ganze Team ist im Gedanken bei Jean-Jacques und seiner Familie.

Dementsprechend fiel es allen sehr schwer, ins Tagesgeschehen am Nürburgring zurück zu kehren. Alle Fahrzeuge von Ring Racing gingen mit Trauerflohr in die Trainingseinheiten sowie ins Rennen.

Allen voran zeigte Andreas Gülden im BMW Z4 der Serienwagen-Klasse V5, dass sich die intensive Detailarbeit am Fahrwerk in den letzten Wochen gelohnt hat. Von Platz zwei aus ins Rennen gegangen, konnte sich der Nürburgring-Chefinstruktor im Rent Racecar-Z4 bereits in der Startphase an die Spitze der Klasse kämpfen. Nach einer gelb beflaggten Unfallstelle musste Gülden die Führung wieder abgeben und fuhr fortan im Windschatten des BMW E36 von Werner Gusenbauer. Diese Verfolgungsjagd endete jedoch abrupt mit einem Unfall im Streckenabschnitt Schwedenkreuz / Aremberg. Somit war ein Fahrzeug von Ring Racing bereits nach wenigen Runden ausgeschieden und Theo Kleen wurde zusammen mit Andreas Gülden vorzeitig zum Zuschauen degradiert.

Neben dem BMW Z4 war Ring Racing mit drei New Renault Clio zum ersten Saisonrennen der VLN gekommen. Allem voran stürmte nach einem sehr guten Trainingsergebnis der rund um den Ring bekannte „Brötchen-Clio“ von Karl Brinker bei den Clios in Front. Schnell enteilte der Solist den Markenkollegen und zeigte wieder einmal, wie schnell sein Renault von ihm bewegt werden kann.

Doch auch Brinkers Führung im war nicht von Erfolg gekrönt, denn bereits nach einer Stunde endete die Führungsfahrt durch einen technischen Defekt.
Mehr Erfolg hatten die Renault Piloten Elöd Szarka und Uwe Kleen sowie die Schweizer Clio-Besatzung Pierre Moret und Claude-Alain Besse, die hintereinander auf den Positionen zehn und elf einer äußerst stark besetzten Klasse Sp3 sowie auf Platz sieben und acht der Renault Clios ins Ziel kamen.