Seit mehr als 20 Jahren ist Bernd Küpper fester Bestandteil der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring und der Nordschleife. Was ihn Jahr für Jahr antreibt? Die Faszination Nordschleife!
Eigentlich völlig unbedarft und ausschließlich durch seine Leidenschaft zu Autos gelangte der heute 43-jährige Bernd Küpper zum Rennsport und an die Nordschleife. Sein erstes Rennen im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft bestritt der 1989 auf einem BMW 2002 Baujahr 68. Bis heute hat er unzählige Fahrzeugtypen und -modelle mehr oder minder erfolgreich über die Nordschleife getrieben. Stets an Bord war die Liebe zum Ring.
Nach elf Jahren als Mitfahrer gründete Bernd Küpper sein eigenes Team. Unter der Nennung „Küpper Racing“ ging der junge Rennstall mit einem BMW 325i in der damals serienahen Gruppe N an den Start. Küpper blieb sowohl der Serienwagenklasse als auch der Fahrzeugmarke treu: Seit nunmehr fast zehn Jahren startet das Team mit wenigstens einem BMW-Serienwagen in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft. Zwischenzeitlich ist das aus Düren stammende Team in der höchsten Serienwagenklasse angekommen und greift regelmäßig mit einem BMW e46 M3 ins Renngeschehen ein. Wenn es Zeit und Laune zulassen, unternimmt Küpper auch sporadische Ausflüge in andere, auf der Nordschleife ausgetragene Rennen wie beispielsweise die RCN.
Mit eigenen Händen geschaffen
Mit der Zeit wuchsen nicht nur die Einsatzfahrzeuge von Küpper Racing, sondern auch die ganze Mannschaft. Waren es zur Teamgründung nur weinige, enge Freunde, die Bernd Küpper zu Seite standen, so zählt die Stammmannschaft nun mehr als zehn Mechaniker und Helfer, die ihren Dienst freiwillig und ohne Bezahlung leisten. Steht ein Einsatz beim 24h-Rennen an, wächst das Team nochmals deutlich. Apropos 24h-Rennen: Mit der für kommendes Jahr fest eingeplanten Teilnahme geht Bernd Küpper zum 20(!) Mal an den Start des Langstreckenklassikers.
Der Chef hat, und darauf legt er mit berechtigtem Stolz besonderen Wert, sein ganzes Team mit eigenen Händen aufgebaut. Nichts von dem heute zur Verfügung stehenden Equipment wird von Sponsoren-Schultern getragen: Werkzeuge, Zubehör, Rennwagen, Auflieger und Zugmaschine – alles hat er selbst angeschafft oder aufgebaut. Küpper dazu: „Es war nicht immer einfach, aber mit Unterstützung meiner Familie und den vielen tatkräftigen Helfern konnten wir bislang noch jedes Problem stemmen. Mein Dank dafür kommt von Herzen.“
Was Küpper über alle Jahre bei der Stange hielt war die Faszination Motorsport, die Ausgewogenheit und Chancengleichheit der Langstreckenmeisterschaft und natürlich die Liebe zum Ring. Auch im kommenden Jahr wird Küpper Racing in gewohnter Manier an den Start gehen und gemeinsam mit Freunden, Fans und Helfern sein zehntes Jahr der Teamgründung feiern.













