Vulkan Racing blickt zufrieden auf die Saison 2009

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Obwohl das Endergebnis gerade beim letzten Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2009 nicht danach aussah, blickt die Mannschaft von Vulkan Racing-Team Mintgen Motorsport zufrieden auf die Saison 2009 zurück.

Herrliches Herbstwetter lud die Fans noch einmal an die Nürburgring-Nordschleife zum 34. DMV Münsterlandpokal ein, dem Saisonfinale der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft. Vulkan Racing-Team Mintgen Motorsport wurde beim Saisonfinale unterstützt von Ex DTM Privatier Gianni Giudici. Schon am Freitag konnte er mit dem Wagen testen und zeigte sich von den Weiterentwicklungen, die Michael Mintgen im Laufe der Saison in das Dodge Viper GT3 Competition Coupe einpflegte, sehr angetan. Auch die Mentalität der Eifelaner und die der italienischen Gäste harmonierte so gut, dass Gianni Giudici sowohl das Auto und auch das Team sehr lobte „Just perfect“ war sein knappes, aber deutliches Urteil.

Das Training am Samstagvormittag endete mit einer Zeit 8.27 Minuten und einem Schaden im Fahrwerksbereich. Vermutlich in einem der schnellsten Streckenbereiche, dem Tiergarten, brach eine angeschweißte Platte an der die Querlenker befestigt werden. Dirk Riebensahm war es zu verdanken, dass er das beliebte grüne Dodge Viper Coupe vor einem heftigen Unfall rettete. Bis kurz nach dem Start wurde an der Viper geschraubt. Dirk Riebensahm konnte nur noch der ersten Startgruppe aus der Boxengasse hinterher eilen. Im Rennen traten in regelmäßigen Abständen Probleme mit den Reifen auf. Dirk Riebensahm und Christian Kohlhaas meldeten immer nach vier Nordschleifenrunden, dass die Viper zunehmend unsicher zu fahren sei. Die Erklärung des Problems waren die Reifen die, bei dem kühlen spätherbstlichen Wetter, einfach nicht auf Temperatur kommen wollten, um entsprechenden Grip aufzubauen. Ein Problem, mit dem sich auch andere Teams beschäftigten. Gemeinsam entschloss man sich das Rennen vorzeitig zu beenden, da man nach der Reparatur zu Beginn des Rennens ohnehin aus den Kämpfen um die Spitzengruppe heraus war. Bis auf die Reifen und der Bruch an der Aufhängung lief das Dodge Viper GT3 Competition Coupe mit der 2009 entwickelten Technik absolut einwandfrei.

Aus diesem Grund zieht Michael Mintgen nach der Saison, trotz Rückschlägen ein positives Fazit. „Wir sind mit dem Verlauf der Saison sehr zufrieden und die technische Entwicklung vom Beginn der Saison bis jetzt gleicht einem Quantensprung. Wir haben im Laufe der Zeit etwa 15 Sekunden gefunden“. Trotzdem sehen die Fahrer und Techniker bei Vulkan Racing-Team Mintgen Motorsport noch Entwicklungspotential am Fahrzeug. Im Winter steht z.B. die Überarbeitung des Fahrwerkes auf dem Programm, sowie viel Feintuning.

Das Gastspiel von Gianni Giudici trug nach diesem Wochenende schnell Früchte. Ende November wird Vulkan Racing-Team Mintgen Motorsport zusammen mit der Scuderia-Giudici das 6h Rennen in Vallelunga bestreiten. Auch hiermit ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung getan, denn für 2010 möchte man auch Kunden das interessante Dodge-Viper-Paket anbieten und ein zweites Dodge-Viper Competition Coupe an der Nordschleife einsetzen. Vulkan Racing-Team Mintgen Motorsport hat die Saison bereits jetzt fest in Blick.

Die Schlangen werden wieder beißen!