Strahlende Sieger nach spannendem Finale

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Super Stimmung nach einem dramatischen Finale: Elmar Jurek und Jannik Olivo reichte auf dem Nürburgring der dritten Platz für den Meistertitel im New Renault Clio Cup. Solokämpfer Karl Brinker gelang erneut der Sprung als Klassenbester aufs Siegerpodest. Der Vizemeister siegte im New Renault Clio Cup und in der SP3-Klasse innerhalb der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft. Den zweiten Rang der Clio-Piloten belegte das Duo Henry Walkenhorst und Michael Schrey.

Im rund 180 Fahrzeuge zählenden Finallauf der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft lieferten sich die Piloten des New Renault Clio Cup bis zum Zielstrich spannende Kämpfe. An der Spitze fighteten zunächst Axel Linther, Karl Brinker und Elmar Jurek Türklinke an Türklinke. Immer stärker mischten auch Michael Schrey sowie Knut Wolf an der Spitze mit. Das Duo Axel Linther und Sebastian Erkes musste jedoch mit einem technischen Defekt vorzeitig ausscheiden.

Elmar Jurek und Jannik Olivo wurden nach einem fehlerfreien Finalrennen, das sie mit dem dritten Platz beendeten, als Meister im New Renault Clio Cup gefeiert. Solofighter Karl Brinker heimste sich beim 34. DMV-Münsterlandpokal seinen vierten Saisonsieg in der Renault-Sonderwertung ein – und den vierten Erfolg in der ebenfalls hart umkämpften SP3 der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft. „Das hat einfach nur Spaß gemacht“, strahlte der Ring-Racing-Fahrer von einem Ohr zum anderen. Der frisch gebackene Vizemeister hatte bei den Tabellenführern Elmar Jurek und Jannik Olivo aus dem TKS-Team von Mario Hebler bis zum Schluss für Nervenkitzel gesorgt. „Wir wollten das Auto nur nach Hause tragen und ankommen. Ich habe nach den ersten Runden bewusst das Tempo rausgenommen“, erklärte Elmar Jurek. „Es ist besonders schön mit einem Fahrzeug zu siegen, das im Gegensatz zu einigen anderen Clios unverändert ist“, so Jurek. Auch sein Partner Olivo strahlte: „Kein Risiko lautete unsere Devise, aber es war bis zum Schluss ein hoch spannendes Rennen.“

So auch für Henry Walkenhorst und Michael Schrey, die in der Grünen Hölle des Nürburgrings immer besser in Fahrt kamen. Nach etlichen Fights und Positionswechseln gelang ihnen der zweite Platz im New Renault Clio Cup und Rang drei in der SP3-Wertung. Die Meisterschaft um den New Renault Clio Cup beschlossen sie auf Rang vier. „Wir sind glücklich. Es war ein wunderbares Rennen“, schwärmten Schrey und Walkenhorst später. „Ein versöhnliches Ende nach einer aufreibenden Saison. Wir freuen uns schon jetzt aufs nächste Jahr“, ergänzte Walkenhorst.

Strahlende Mienen auch bei Marc Beckord und Knut Wolf, die den 34. DMV-Münsterpokallauf im Renault-Klassement auf Platz vier und auf Rang fünf in der SP3 beendeten. Sie hatten im Rennen auf Ankommen gesetzt, um den dritten Tabellenplatz nicht zu gefährden. Auch ihre Rechnung ging auf. „Wir hatten zwar im Training Probleme und somit nicht den idealen Startplatz, aber im Rennen lief es gut. Ich bin hoch zufrieden mit meiner persönlichen Leistung“, resümierte Knut Wolf.

Daumen hoch auch bei Uwe Kleen und Klaus Völker vom Rennstall Ring-Racing: Sie selbst belegten den fünften Platz vor ihren Teamgefährten Jacques Meyer und Elöd Szarka. Letzterer zeigte sich mit seinem eigenen Rennen nicht ganz zufrieden. „Es hätte schneller sein können“, gestand er selbstkritisch.
Begeistert von einem tollen Finallauf resümierte später Michael Trick, Teamchef des Rennstalls drive-a-racecar: „Es lief großartig. Einwandfrei!“ Trick war gemeinsam mit Werner Gloyna, Ralf Völkel und Gunther Gühne gestartet. Trotz mehrerer Fahrerwechsel hatten sie mit dem Clio II einen hervorragenden siebten Platz belegt. Hinter ihnen: Markus Lüscher und Hanspeter Muster sowie das Duo Peter Utsch und Frank-Dieter Lohmann. Den Schlaug-Fahrern Lohmann und Utsch war zwischenzeitlich ein gebrochener Auspuffkrümmer zum Verhängnis geworden. Sie nahmen das Rennen jedoch nach einem Boxenstopp wieder auf.

Pech hatten die Trainingsschnellsten Sebastian Erkes und Axel Linther, die lange Zeit an der Spitze mitmischten: Sie hatten zunächst mit Zündaussetzern zu tun und mussten in der Clio Cup-Wertung auf Rang zwei fahrend, ihr Fahrzeug schließlich mit defekter Lichtmaschine vorzeitig abstellen. „Da steckt man halt nicht drin“, kommentierte Robert Erkes tapfer, der diesmal als Mechaniker des Teams Erkes Fahrzeugtechnik im Einsatz war.

Pokale und ein herzliches Dankeschön standen nach dem Finallauf für die New Renault Clio-Piloten bei bester Stimmung im Eifelstadel am Nürburgring im Mittelpunkt. Dort verabschiedeten Renault-MotorSport-Koordinator Bernd Hütter, Ersatzteil-Koordinator Michael Hub und Michelin-Rennleiter Josef Schneider die Fahrer nach einer gelungenen Saison in die Winterpause.