Zufriedene Gesichter beim gesamten Team Motorsport Sing nach dem siebten Lauf der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaften. Der Mercedes EVO II fuhr – zum dritten Mal in dieser Saison – auf Platz eins in der Klasse SP4, obwohl sich gleich mehrere technische Probleme ab Runde elf einstellten.
In der letzten Runde vor dem Fahrerwechsel beklagte Startfahrer Mihm einen „lockeren“ Sitz. Die Box war vorbereitet und gab dem „Cheffahrer“ Eugen Sing nach dem Wechsel wieder ausreichend Halt durch Reparatur der Sitzbefestigung. Nur zwei Runden später kam der EVO wieder an die Box. Widererwarten zeigten die Reifen auf der Hinterachse abnormen Verschleiß. Vermutete Ursache: Hinterachsschaden. Gleichwohl kämpfte Eugen Sing verbittert weiter und brachte den EVO als Klassenbester über die Ziellinie. Über den wunderschönen Pokal des Rheydter Clubs für Motorsport e.V. DMV freuten sich beide Fahrer und das gesamte Team.
Auch unsere Neulinge haben sich mit unserem Mercedes SLK 350 gut angefreundet und bisher konstante Leistungen abgeliefert. Teamchef Eugen Sing erkennt in erster Linie die Besonnenheit der Fahrer an: „Wir dürfen nicht vergessen, dass Thomas Heinrich, Dirk Kauke und mein Sohn Bertin erst in diesem Jahr in das Renngeschehen eingegriffen haben“. Schließlich ist es kein Geheimnis, dass aller Anfang schwer ist. Zwischen den Fahrern existiert ein gesunder Ehrgeiz und jeder will natürlich der Schnellste sein. Gleichwohl stehen Harmonie, Freude und Spaß im Vordergrund. Rennleiter Jochen Altdorf lobt auch die Disziplin unter den Fahrern: „Alle Fahrer akzeptieren meine Entscheidungen und verhalten sich regelrecht professionell.“ Bei Motorsport Sing fahren keine „Fahrer“, sondern „Freunde“. Und das soll auch so bleiben. Und dass die Fahrer auch fahren können, verdanken wir der gesamten Mannschaft, die immer wieder dafür sorgt, dass alles rund läuft…
Die Entwicklung des SLK unter Leitung von Thomas Geigl und Wolfgang Jakob ist enorm voran gekommen. Auch wenn die Möglichkeiten in der Klasse V6 sehr begrenzt sind und Mercedes leider nicht auf die AMG-Komponenten zurückgreifen darf (da hat BMW mit den „M“-Spezifikationen große Vorteile), wird der SLK langsam aber sicher ein perfektes und auch konkurrenzfähiges Fahrzeug. EVO-Stammfahrer Mihm war jedenfalls nach seinem Stint auf dem SLK beim 6-Stunden-Rennen im Juli d.J. begeistert. Seine schnellste Runde mit 9,48 min. zeigt, dass Entwickler Thomas Geigl mit dem Auto auf dem richtigen Weg ist. Mihm zum Teamchef: „SLK ist ein reines Spaßauto. Und unser SLK macht mächtig Spaß, auch wenn die Zeiten noch nicht ganz stimmen“.
Nun stehen noch drei Rennen im Oktober aus, auf die wir uns schon alle freuen. Fahrer und Fahrzeuge sind schon wieder bereit für den achten Lauf, dem 41. ADAC Barbarossapreis am 3. Oktober 2009.













