Fünfte Podiumsplatzierung im siebten Rennen des tv14 Honda Civic Cups – die Saison in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring läuft richtig gut für FH Köln Motorsport. Die eigenen Ansprüche erfüllt der Rennfahrernachwuchs mit dem Ausgang des 32. RCM DMV Grenzlandrennens aber noch nicht.
Startplatz drei im Zeittraining erkämpft, das Rennen auf Position drei beendet. Auf den ersten Sieg müssen die VLN Honda Junioren aufgrund nicht zufriedenstellender Rennperformance noch warten, das Thema „Meisterschaft“ ist aber weiterhin aktuell.
Während sich das Auto im freien Training noch fantastisch angefühlt hatte, klagten Tim Scheerbarth und Dennis Nägele im Zeittraining über massive Traktionsprobleme. „Beim Rausbeschleunigen aus den engen Ecken habe ich immer wieder viel Zeit verloren“, verrät Nägele. „Startplatz drei war somit das maximal Erreichbare für uns.“ „Wir haben das Setup des Autos daraufhin vor dem Rennen noch einmal umgebaut und auch die Sperre, die wir in Verdacht hatten, ausgetauscht“, erklärt Christian Kuhnke, Technischer Leiter bei FH Köln Motorsport. „Wir haben noch nicht so ganz verstanden, warum das Auto heute nicht funktioniert hat, wodurch sich letztlich auch keine ausreichende Besserung fürs Rennen eingestellt hat. “
Das Rennen war dann ein eher unspektakuläres, trotzdem hatten Tim Scheerbarth und Dennis Nägele – Bruder Kristian musste aus familiären Gründen pausieren – nicht minder hart zu arbeiten. „Der Zug an der Spitze ist mir direkt nach dem Start davon gefahren“, so Nägele. Und Tim Scheerbarth fügt an: „Wir haben uns dann darauf konzentriert, P3 über die Distanz zu retten“. Mit Erfolg! Zum bereits fünften Mal in der laufenden Saison platzierten sich die Junioren auf dem Podium. Der Rennsieg ging an die stark auftrumpfenden Konkurrenten von Dupré-Nett Racing, dicht gefolgt vom Team Totz Motorsport.
„Unsere Performance hat heute nicht gepasst. Unsere Zeiten waren letztlich gar nicht so schlecht, aber die anderen waren ganz einfach schneller“, analysiert Tim Scheerbarth im Anschluss. „Grundsätzlich läuft es verdammt gut in dieser Saison, wir übertreffen alle externen Erwartungen“, so Jan Derenbach. „Intern allerdings ist unser Ziel, bis zum Saisonende auf die Spitze aufzuschließen. Wir sind immer noch dran in der Meisterschaft, da wir recht konstant gepunktet haben.“ Einen aufrichtigen Dank platziert Derenbach in Richtung des Cup-Konkurrenten Mathol-Racing. „Teamchef Matthias Holle hat uns nach dem Zeittraining am Nürburgring ein neues Getriebe samt Sperre zur Verfügung gestellt. Das ist wirklich eine tolle Nummer!“













