Neues Auto und fünfter Sieg für Dupré/Nett

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Arbeitsreiche Wochen lagen hinter zwei Teams aus dem Honda Civic Cup: Dupré/Nett mussten eine neue Karosse aufbauen, das Junior-Team konnte sein Auto auch Dank der Unterstützung von S2000-Pilot Norbert Bermes´ Lackierzentrum wieder an den Start bringen.

Die frische, schon etwas herbstliche Luft am Samstagmorgen ermöglichte den beiden in der Tabelle führenden Teams neue Trainingsrekorde: 9.53.300 Minuten für Dupré/Nett und 9.55.603 Minuten für Totz/Kreuer.

Im Rennen fand Peter Kreuer schnell Anschluss an Christoph Dupré und in der zweiten Runde trieben sich die beiden gegenseitig zu neuen Bestleistungen: 9.52.269 Minuten für Kreuer, 9.52.380 Minuten für Dupré.

Die Junioren Scheerbarth/Nägele konnten aufgrund von Traktionsproblemen das Tempo diesmal nicht mitgehen. Auch ein Getriebewechsel nach dem Training, den Mathol-Racing freundlicherweise ermöglichte, brachte keine Besserung. Trotz dieses Handicaps fuhren Dennis Nägele und Tim Scheerbarth mit nur zwei Minuten Rückstand auf den dritten Rang. Kristian Nägele war übrigens aus erfreulichem Anlass verhindert; er genoss mit Ehefrau Jenny die Flitterwochen.

Dupré/Nett konnten sich nach dem Tankstopp absetzen und am Ende den Sieg mit eineinhalb Minuten Vorsprung vor Totz/Kreuer einfahren. Christoph Dupré: „Das war ein toller und immer fairer Kampf zu Rennbeginn. Das neue Auto fährt sich natürlich viel präziser als das alte Fahrzeug, welches schon zweieinhalb VLN-Saisons und zwei 24-Stunden-Rennen auf dem Buckel hatte.“

Daniela Schmid und Nicole Müllenmeister steuerten den TRW-Civic zuverlässig auf den vierten Platz, die norwegische Mannschaft Roger Sandberg/Erik Steinbraten/A. Tinnes-Mork erreichten mit dem Mathol-Fahrzeug Rang fünf. Dr. Sebastian Schäfer/Lutz Rühl und Gastfahrer Scott Preacher kamen leider nicht in Wertung.

Honda Sport Pokal
Der zweite Klassenrang in der mit 22 Teams besetzten SP3 bedeutete das beste Ergebnis in diesem Jahr für Markus Fugel und Uwe Wächtler im Honda S2000. Wolfgang Weber und Norbert Bermes konnten den späteren Klassensiegern von Kissling Motorsport lange Paroli bieten, wurden aber nach drei Stunden von der Technik im Stich gelassen. Torsten Platz und Walter Nawotka brachten den Cardiff-S2000 auf Rang fünf ins Ziel, Oleg Volin und Evgeny Tsarev fuhren mit dem Ex-Fleper-Civic Platz zehn ein. Ihr bestes Saisonergebnis mit Platz vier in der V4 gelang Claus Dupré, Axel Jahn und Joachim Nett mit dem alten Honda Accord Type-R. Damit schoben sie sich auf den zweiten Platz im Honda Sport Pokal vor.