Die Spannung steigt: Mit ihrem Sieg beim siebten Lauf um den New Renault Clio Cup innerhalb der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring übernahmen Elmar Jurek und Jannik Olivo die Spitze in der Clio-Sonderwertung. Knut Wolf und Marc Beckord belegten nach einem spannenden Rennen den zweiten, Henry Walkenhorst den dritten Platz.
Keine Chance, auf das Renngeschehen in der grünen Hölle einzugreifen, hatte der bis dahin Führende in der Renault Clio-Wertung, Karl Brinker. Technische Probleme sorgten bereits beim Training für Sonderschichten seines Teams Ring-Racing. Nach der ersten Rennrunde beendeten Elektronikprobleme Brinkers Rennen. Damit war der Weg endgültig frei für die Trainingsschnellsten und Tabellenzweiten Elmar Jurek, Jannik Olivo und deren Verfolger. Nach einem glänzenden Start Olivos lief Elmar Jurek erneut zu Hochform auf. Er hatte bereits im Training mit seiner persönlichen Bestzeit geglänzt: „9.48.01 Minuten: Das hat gut gepasst“, grinste er. „Nachdem Jannik den Start gefahren hatte, bin ich zunächst nicht richtig in meinen Tritt gekommen und brauchte einige Runden – auch wegen der Überrundungen, dann aber ging es immer zügiger“, so der Berliner. Im Gesamtklassement belegte das Duo Platz 54, in der SP3 den dritten Rang, vor den Clio-Mitstreitern Knut Wolf und Marc Beckord auf Platz vier und Clio-Pilot Henry Walkenhorst auf Rang sechs. Im Gesamtklassement des New Renault Clio Cup führen jetzt Olivo und Jurek vor Brinker und dem Duo Wolf und Beckord.
„Es lief einfach super, wir kommen in besser in Fahrt“, schwärmten Knut Wolf und Marc Beckord. Und Teamchef Manfred Schlaug strahlte: „Eine gute Paarung. Und mit Peter Utsch und Frank-Dieter Lohmann auf dem fünften und Werner Uetrecht und Alexander Starke auf dem sechsten Platz sind wir ebenfalls zufrieden“, so Schlaug.
Enttäuschung dagegen im Team drive-a-racecar um Technikchef Reinhard Sesterheim und Teamchef Martin Trick: „Das war ein Wochenende zum Abhaken“, verkündeten sie. Der Clio, mit dem Trick, Werner Gloyna und Stefan Winkler starten wollten, war nach der ersten Trainingsrunde nicht mehr fahrtüchtig: Gloyna war eine Ölspur zum Verhängnis geworden. Ihre Teamgefährten Felix Schmitt und Marc Hurler schieden nach der zweiten Rennrunde aus – ebenfalls wegen eines Ausrutschers auf spiegelglatter Piste: Diesmal war ausgelaufene Kühlflüssigkeit der Auslöser.
Mit einem Crash endete der 7. Lauf auch für Clio-Neueinsteiger Rolf Weissenfels, der erstmals mit John Scherf und Jörg Walkowski ins Rennen ging: Er geriet in Runde acht mit Clio-Kontrahent Elöd Szarka aneinander. Ihre Clios waren danach unfahrbar..Pech auch für den lange Zeit auf Rang drei fahrenden Axel Linther: Er schied in der letzten Runde aus wegen eines technischen Defekts. „Wir wissen noch nicht, was es ist. Aber alles in allem sind wir nicht unzufrieden“, so Teamchef Michael Mintgen.
Von dem Ausfall profitierten die Ring-Racing-Fahrer Pierre Morret und Claude-Alain Besse – auf Rang drei vorgespült. Von „einem blitzsauberen Rennen“ der VLN-Quereinsteiger Horst und Helmut Baumann und Klaus Niesen, die in der Clio-Klasse den achten Platz belegten, schwärmte das Ring-Racing-Team: „Das läuft richtig gut. Die Rundenzeiten werden kontinuierlich besser“, bilanzierte Klaus Völker. „Anfangs kam ich an meinen Vordermännern nur schwer vorbei. Es dauerte ein paar Runden, bis ich es richtig laufen lassen konnte“, erzählte Startfahrer Klaus Niesen.
Der nächste Lauf um den New Renault Clio Cup innerhalb der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft steht am 3. Oktober im Rennsportkalender.













