Blitzsauberes Rennen für Kissling Opel Astra OPC

Schmuckbild

Ganz im Zeichen des Opel-Blitzes stand das 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen des MSC Ruhr-Blitz Bochum für Kissling-Motorsport. Getreu dem Motto „Wir sind Opel“ hielten Jürgen und Heinz-Otto Fritzsche zusammen mit Marco Wolf im Astra GTC den 20. Gesamtrang – mit einem überlegenen Klassensieg – die Fahnen der Rüsselsheimer Marke hoch.

Mit vier Fahrzeugen war der Traditionsrennstall aus Bad Münstereifel zum Saisonhöhepunkt der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring angetreten. Die beiden Corvette C6.SP zeigten im Training eine sehr gute Performance. Sascha Bert, Volker Strycek und Stefan Kissling fuhren mit einer Qualifyingzeit von 8:20.033 Minuten auf den fünften Rang. Das „Schwersterfahrzeug“ mit Reinhold Renger, Roland Rehfeld und Doppelstarter Stefan Kissling belegte mit einer Zeit von 8:27.085 Minuten Startplatz zehn.

Dass ein 6h-Rennen lang ist, mussten beide Corvette-Besatzungen bitter erfahren. Ein Verbremser in der ersten Kurve kostete Sascha Bert einige Plätze, die er jedoch schon eine Runde später zurück erobert hatte. Der zweite amerikanische Frontmotor-Sportwagen aus dem Hause Kissling Motorsport kämpfte sich Platz um Platz nach vorne.

Ein Reifenschaden hatte einen heftigen Unfall zur Folge, der für die schnelle Corvette mit Bert am Steuer dasAus bedeutete. Somit blieb nur noch ein Eisen im Kampf um eine Top-Platzierung im Feuer. Für Renger, Rehfeld und Kissling sah es sehr gut aus. Kontinuierlich konnte das Trio die Spitzenzeiten mitgehen und lag zeitweise sogar auf dem vierten Gesamtrang. Auch die Wetterkapriolen, die der Nürburgring den Teilnehmern bot, überstand die Besatzung gut, bis ein Unfall bei einem Überrundungsvorgang am großen Sprunghügel des Pflanzgartens alle Chancen auf eine gute Platzierung beendete.

So blieben Kissling-Motorsport noch zwei Fahrzeuge. Die Tücken eines Langstreckenrennens lernte das finnische Duo Julius Nieminen samt Mentor Hannu Loustarinen im Opel Corsa kennen, als der SP2-Rennwagen mit Elektrikproblemen kurzzeitig seinen Dienst einstellte. Eine Reparatur am Streckenrand brachte den kleinen Rennwagen wieder ins Geschehen zurück, am Ende stand Platz drei in der Klasse zu Buche.

Es schlug die Stunde von Marco Wolf und Heinz-Otto sowie Jürgen Fritzsche. Von Rang 47 aus gestartet, war es erneut die Abgeklärtheit und der hohe Rennspeed, der das Trio immer weiter nach vorne brachte. Mit der stets richtigen Reifenwahl und ohne ein technisches Problem fuhr der Opel Astra GTC nicht nur auf Platz eins in der Klasse, sondern auch auf einen hervorragenden 20. Gesamtrang.