9.000 Kilometer für sechs Stunden

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Dieses Rennen war etwas Besonderes für das Team „Jaco’s Paddock Motorsport“. Neben dem bekannten BMW M3 mit den Stamm-Fahrern Teofilo Masera und Lorenzo Rocco (beide Italien) kam beim 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen ein zweiter BMW 325i zum Einsatz, der für viel Aufsehen sorgte. Auf dem über 200PS starken BMW in der Wertungsklasse V4 nahmen drei Gastfahrer aus Guatemala die „Grüne Hölle“ unter die Räder. Bei dem sehr wechselhaftem Wetter in der Eifel gab es somit für das Team alle Hände voll zu tun.

Die drei Fahrer Augustin Casse, Erick Samayoa und Juan Pablo Diaz konnten schon auf etliche hundert Runden Norschleifenerfahrung zurück greifen – geübt wurde daheim an der Playstation. Am Freitag, im Rahmen der Test- und Einstellfahrten, durften die drei dann erste schnelle Runden auf der Strecke in Angriff nehmen. Unterstützt wurden die Guatemalteken von einem eigenen Kamerateam aus ihrem Heimatland.

Der Samstagmorgen zeigte sich zunächst trocken und recht freundlich. Ohne große Risiken vor einem 6h-Rennen einzugehen beendeten beide BMW das Training mit guten Platzierungen im vorderen Mittelfeld. „Ein 6h-Rennen gewinnt man nicht im Zeittraining“, so die Worte des erfahrenen Nürburgring-Kenners und Team-Chef Jaco Velders. Somit ging es pünktlich um 12 Uhr in die ersten Runden des Langstrecken-Rennens.

Schon nach knapp einer Stunde Fahrzeit öffnete Petrus seine Schleusen, kurz gefolgt von Sonnenschein und erneutem Regen. Dabei wurden alle Karten neu gemischt. Ohne Feindkontakt kamen beide BMW unbeschadet nach 6 Stunden ins Ziel. „Wir hatten wirklich Arbeit hier in der Box – die wechselnden Wetterverhältnisse und dann zwei Fahrzeuge im Rennen ließen uns ordentlich schwitzen “, so die Worte von Velders.

Als Belohnung für die Mühen gab es einen sechsten Platz in der Klasse V6 für den BMW M3 sowie einen guten Platz 10 in der Klasse V4 für den BMW 325i. „Unsere Gäste aus Guatemala sind sehr zufrieden und beeindruckt, beide Autos unbeschadet ins Ziel gekommen, was möchte man mehr? “, erklärt Velders nach dem Rennen glücklich.