ATS-Teams lassen die Konkurrenz im Regen stehen

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Lediglich 132 der insgesamt 187 gestarteten Teams sahen beim Highlight der diesjährigen Langstreckenmeisterschaft das Ziel. Die mit ATS Motorsportfelgen ausgerüsteten Mannschaften kamen weitestgehend ungeschoren über die Runden und dominierten in ihren Klassen. Das Seat-Duo Lorenzo/Jacksties klettert in der Tabelle mittlerweile auf Rang neun.

„Irgendwie fehlte uns heute das gewisse Quäntchen Glück“, haderte Harald Jacksties am Ende des diesjährigen 6h-Rennen ein wenig mit dem Schicksal. Unzufrieden war die Seat-Mannschaft mit dem Ausgang des turbulenten Saisonhighlights aber freilich nicht. Schließlich untermauerte die perfekt eingespielte Fahrerpaarung Lorenzo/Jacksties mit einem zweiten Platz in der Klasse SP3 T ihre starke Saisonleistung. Insgeheim hätten die beiden Routiniers zweifellos mit Rang eins geliebäugelt – immerhin ging der mit ATS-Rädern ausgerüstete Seat Leon von der Pole Position aus ins Rennen. Aber die wechselnden Witterungsverhältnisse vereitelten die Siegchancen bereits im ersten Renndrittel. „Bei der Reifenwahl hatten wir heute nicht gerade das beste Händchen und hatten uns 2 Mal verzockt. Das hat uns schon mal relativ weit zurück geworfen“, klärt Frank Lorenzo auf.

Aber aufgeben ist nicht bei der Inter Racing Mannschaft. Und so robbte sich das Seat-Team im weiteren Rennverlauf mit beherztem Einsatz wieder an die Spitzengruppe heran. Nach einem weiteren planmäßigen Boxenstopp nahm der gelb-blaue ATS Seat die Jagd mit Slicks in Angriff, obwohl die Strecke noch feucht war. „Da hatten wir beim Reifenpoker wenigstens einmal Glück und haben richtig Boden gutgemacht“, verrät Jacksties.

Letztlich konnte man bei Inter Racing aber vor allen Dingen froh sein, überhaupt die Zielflagge zu sehen. „Wir hatten nahezu von Beginn an Probleme mit der Bremsanlage. Immer wieder mussten wir mit dem linken Fuß pumpen, am Ende waren sogar die Beläge runter“, gab Jacksties zu Protokoll. Dass sich der fahrerische Einsatz letztlich voll und ganz gelohnt hat, zeigt ein Blick auf die Gesamttabelle der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft: Dort rangiert der schnelle Inter Racing Seat schließlich schon auf Rang vier.

Lohnende Ergebnisse auch für die weiteren Teams, die mit ATS Rädern am Start standen: und zwar mit Klassensiegen in SP 3T (Raeder-Audi A3), SP 2T (Schirra Motoring-Mini Cooper S), SP3 (Kissling Motorsport-Opel Astra) sowie in den Cup-Klassen der Seat Leon und Honda Civic.

Nächster Lauf der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft: 29. August 2009.