Trotz gutem Trainingsergebnis beim fünften Wertungslauf der BFGoodroch Langstreckenmeisterschaft Nürburgring sprang kein gutes Endergebnis für das Frikadelli Racing Team rund um Sabine Schmitz, Klaus Abbelen und Dr. Edgar Althoff heraus. Ein hoher Einsatz beim Reifenpoker wurde nicht belohnt.
Intensiv hatte das Team aus Barweiler im Vorfeld des 49. ADAC-Reinoldus-Rennen am Set-Up gearbeitet und waren mit dem zwölften Trainingsrang sehr zufrieden. Trotzdem wurde das Rennen eher als erweiterter Test angesehen, als dass man eine Top-Platzierung im Gesamtklassement anpeilte.
Als sich zur Rennhälfte hin ein Wechsel der Wetterbedingungen ankündigte, zog Schmitz alle ihr zur Verfügung stehenden Quellen zu Rate und entschied sich, auf Regenreifen ins Rennen zurückzukehren. Sehr schnell stellte sich dieser Draht zu Petrus als nicht besonders gut heraus. Entgegen den Vorhersagen blieb das Wetter vorerst stabil. Regenreifen waren die falschen Wahl. Denoch versuchte sie das Beste aus der Situation zu machen. Fünf Runden lang fuhr Schmitz mit Regenpneus respektable Rundenzeiten, bevor diese am Ende ihrer Laufleistung waren. Ein weiterer Boxenstop wurde erforderlich. Ohne Aussicht auf ein Top-Rennergebnis entschied sich die Crew das Rennen fortan als reinen Test zu nutzen.
Kurz vor Ende des Rennens öffnete Petrus dann seine Pforten. Der vorhergesagte, monsumartige Regenfall ergoß sich über den Nürburgring und zwang die Rennleitung zum Abbruch des Rennen. Das Frikadelli Racing Team war einfach seiner Zeit ein wenig vorraus… Das trotz all diesen Unwegbarkeiten eingefahrene Ergebnis: Vierter in der Klasse SP7.













