Das Radevormwalder Team race&event fährt weiter in der Erfolgsspur. Beim vierten und fünften Rennen zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring gab es jeweils einen Klassensieg und einen zweiten Platz durch den Honda S2000. „Ein Riesenlob an Eckhard Geulen, er steigert sich stetig und der zweite Klassensieg der Saison ist der verdiente Lohn“, sagte Teammanager Martin Mohr. „Mit dem BMW hatten wir sicherlich mehr erwartet, aber manchmal hat man einfach nur Pech.“
Nach dem frühen Motorschaden bei den 24 Stunden Ende Mai wurde der BMW Z4 M-Coupé beim vierten VLN-Rennen nicht eingesetzt. Zum einen waren Heinz Schmersal (Wuppertal) und Stephan Rösler (Lichtenfels) beruflich verhindert, zum anderen das Fahrzeug auch noch nicht fertig. Entsprechend motiviert griffen Schmersal, Rösler und Christoph Koslowski (Wuppertal) beim fünften Lauf ins Volant.
Und lange Zeit lief es gut, Startfahrer Koslowski hielt sich bei den Specials bis 3500 ccm auf Rang zwei mit nur rund 30 Sekunden Rückstand auf den Markenkollegen von Dörr-Motorsport. Aufgrund eines Kommunikationsproblems mit der Boxencrew steuerte der Wuppertaler nicht – wie geplant – nach der neunten Runde die Boxen an. Mit leerem Tank blieb Koslowski im folgenden Umlauf vier Kilometer vor dem Ziel liegen. Rund eine Viertelstunde ging verloren, ehe der Bolide das Rennen wieder aufnehmen konnte. Mehr als der achte Platz war somit leider nicht mehr möglich.
„Der Knoten ist geplatzt“, sagte Eckhard Geulen nach dem zweiten Saisonsieg bei den Specials bis 2500 ccm. „Mit 10.12 Minuten habe ich meine persönliche Bestzeit um fast 20 Sekunden gesteigert. Ein großes Dankeschön gilt hierbei Honda-Cheftechniker Stefan Schlesack, der uns nützliche Tipps für die Fahrwerksabstimmung gegeben hatte!“ Das Volant des Honda S2000 teilte sich Geulen auf dem Weg zum Klassensieg beim fünften Rennen mit Peter Schmidt (Eltville). Zwei Wochen zuvor erreichte das Duo Geulen/Koslowski mit dem Honda den zweiten Rang in der Klasse.
Mike Stursberg, einer der vier etatmäßigen Piloten des BMW Z4, fuhr beim fünften Lauf erstmals für das Team von Uwe Alzen. „Er hatte mich gefragt, ob ich den Stammpiloten auf seinem zweiten Cup-911 unterstützen könnte, und ich habe natürlich direkt zugesagt.“ Der Wermelskirchener kam mit dem Porsche auf Anhieb bestens zurecht und belegte zusammen mit Hans Riegel schließlich den neunten Rang in der Cup-Klasse.













