Trotz schwülheißen Bedingungen behalten die ATS-Teams kühle Köpfe

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Nürburgring, Juni 2009: Nebel – mitten im Sommer. So begrüßte zunächst das Eifelwetter die Teams und Fahrer zum fünften Lauf der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Warten war also angesagt, denn aufgrund der Wetterverhältnisse begannen Training und Rennen mit einer deutlichen Verspätung. Für das etablierte Fahrer-Duo Frank Lorenzo und Harald Jacksties keine Besonderheit. „So etwas kommt hier oben öfter vor. Wir spulen unser Programm ganz entspannt ab“, übten sich die Piloten des InterRacing Seat morgens noch in Gelassenheit.

Gesagt, getan – was nach dem Training immerhin in Platz drei mündete und mit dem klaren Ziel vor Augen, beim Rennen der Konkurrenz dann richtig einzuheizen. Allerdings zwang ein plötzlich auftretendes Problem mit der Bremsanlage Startfahrer Frank Lorenzo nach der Einführungsrunde direkt zurück zur Box. „Durch den nötigen Reparaturstopp haben wir gleich am Anfang eine ganze Runde auf die Spitze verloren“, rekapitulierte ein verärgerter Lorenzo. Danach lief der Seat Leon jedoch einmal mehr wie ein Uhrwerk und die schnellste Runde der Klasse leitete die lange Aufholjagd ein.

„Erst wollten wir gar nicht mehr weiterfahren, denn mit diesem Rückstand war eigentlich nichts mehr zu gewinnen“, verriet ein angesichts der tropischen Schwüle abgekämpfter Harald Jacksties nach dem Rennen und ergänzt: „Aber am Ende hat sich der Einsatz doch richtig gelohnt.“ Mit Glück und Können erkämpfte sich die InterRacing Mannschaft Platz zwei in der Klasse SP3 T und behält somit sowohl die Führung der Klasse in der Jahreswertung als auch eine Top 10 Platzierung in der Gesamtwertung inne. Für ATS bedeutete diese Aufholjagd der Seat-Truppe letztlich sogar einen Vierfachsieg in der Klasse der Fahrzeuge mit Zweiliter-Turbomotor.

Aber damit noch nicht genug: Die Opel Astra-Piloten Fritzsche/Fritzsche/Wolf sicherten den Leichtmetall-Spezialisten aus Bad Dürkheim noch einen weiteren Sieg in der Klasse SP3. Gleiches in der Klasse SP8, in der das Corvette-Gespann Rehfeld/Renger/Luostarinen das wegen schweren Regengüssen um 20 Minuten verkürzte Rennen auf Platz eins beendete. Und auch in den Cup-Klassen der Honda Civic sowie der Seat Leon war die Motorsportkompetenz von ATS siegreich.