Erfolgreiches Saison-Highlight für Black Falcon

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Mit der Zielankunft aller vier eingesetzten Fahrzeuge und einem Klassensieg in der Klasse V6 kehrten die erfolgreichen Rennwagen des Sartorius Team Black Falcon nach dem 24h-Rennen auf dem Nürburgring nach Kelberg zurück. Mit vier unterschiedlichen BMW-Modellen traten die Falken vor mehr als 200.000 Zuschauern bei der größten Motorsportveranstaltung der Welt mit dem Ziel an, die hervorragenden Ergebnisse des vergangenen Jahres zu wiederholen.

Seinen ersten 24h-Einsatz erlebte dabei der neu aufgebaute BMW Z4 mit den Piloten Daniel Schwerfeld, Eric Weijers, Ron Swart und Marc Colell am Steuer. Aufgrund eines kleineren Tanks von Hause aus den Klassengegnern unterlegen, konnte die Z4-Besatzung nur über eine gute Konstanz versuchen, in der Klasse vorne mitzufahren. Fünf zusätzliche Stopps gegenüber den Klassenkonkurrenten hielten das Quartett am Volant des SP5-BMW nicht davon ab Klassenposition drei von fünfzehn Startern in der SP5 zu erreichen. Dazu Marc Colell: „Der Z4 lief einwandfrei. Die gesamte Besatzung war sich bewusst, dass wir es aufgrund der Fahrzeugkonfiguration und des damit verbundenen geringeren Tankvolumens, sehr schwer haben werden. Doch alle haben an einem Strang gezogen, das Auto ohne Beschädigung zurück gebracht und sind konstant schnelle Rundenzeiten gefahren. Im Endergebnis ist unser Z4 sogar vor dem Werks-M3 GT4 angekommen.“

Nicht ganz so viel Glück hatte die Besatzung des „größten“ Einsatzfahrzeuges von Black Falcon. Der in der Klasse SP7 startende BMW M3 E92 V8 wurde schon in der frühen Phase des Rennens Opfer eines Servopumpen-Defektes. So blieb der Mannschaft rund um Christer Jöns, Dillon Koster, Diego Romanini und Bona Ventura keine andere Möglichkeit, als das Rennen als Langzeittest für die ausstehenden Rennen zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring zu nutzen. Trotz der anfänglichen Probleme konnte der M3 das Rennen noch als sechster von fünfzehn SP7-Startern beenden und nicht nur Jöns mit 9:25er Rundenzeiten überzeugen.

An schnellen Rundenzeiten mangelte es auch beim V4-BMW nicht. Die Mannschaft Andrii Lebed, Kai Riebetz, Sebastian Kamps und Alex Böhm war stark unterwegs, wurde aber auch häufig Opfer von sehr optimistischen Überholmanövern der Konkurrenz. Insgesamt acht Runden Standzeit kosteten diese Treffer die V4-Truppe, die Boxencrew kam kaum zur Ruhe. Gemessen daran, dass der Klassensieger mit nur sechs Runden Vorsprung ins Ziel kam, erhält die Leistung einen noch höheren Wert. Rundenzeiten, wie die nächtliche 10:25 von Böhm, spiegeln die gute Performance auf der Strecke wieder. Trotz der langen Standzeit wurde noch ein vierter Platz in der Klasse V4 (sieben Starter) erreicht.

Dominant war auch der BMW M3 E46 in der Klasse V6 von Ralf Willems, Maik Rosenberg, Andrew Baughan und Sean-Paul Breslin, die schon in der frühen Phase des Rennens die Klassenführung erkämpft hatten und diese mit konstanten Rundenzeiten verteidigten. Vor allem für die 24h-Novizen Mike Rosenberg und Baughan war dieser Klassensieg eine hervorragende Leistung. Breslin erzielte 2009 bereits seinen zweiten Klassensieg beim 24h-Rennen am Nürburgring.