Mit einer unvergleichbaren Teamleistung fuhr Kissling-Motorsport vor 235.000 begeisterten Zuschauern beim ADAC 24h-Rennen am Nürburgring trotz Motorwechsel zum Klassensieg. „Wir sind Opel“ hieß es dabei für Marco Wolf, Stefan Kissling, Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche. Im Opel Astra OPC setzte das schnelle Quartett ein Zeichen der Solidarität für den angeschlagenen Rüsselsheimer Autobauer. Der Mannschaftsgeist und Wille, auf keinen Fall aufzugeben, eint die Opelaner und Kissling-Motorsport, wie es sich im weiteren Verlauf des Rennens noch herausstellen sollte.
Nach einer starken Trainingsleistung und noch stärkerem Rennauftritt der Mannschaft konnte diese auch ein Motorwechsel nicht stoppen. Ganze acht Runden Vorsprung hatten die Opel-Fahrer bereits herausgefahren, als ein Verschalter zu Zündaussetzern führte und einen Motorwechsel unumgänglich machte. In der Rekordzeit von 54 Minuten wurde das Aggregat getauscht. Als der Opel Astra GTC wieder zurück ins Rennen ging, waren immer noch zwei Runden Vorsprung in der Klasse gerettet. Der weitere Verlauf des Rennens zeigte deutlich, dass die Kissling-Truppe den Motorwechsel unter Zeitdruck perfekt erledigt hatte. Bei seinem vierten Einsatz beim 24h-Rennen zeigte der Opel zum dritten Mal die Siegfähigkeit der Kombination aus Fahrer, Fahrzeug und Team.













