Beim dritten Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring setzte Kissling Motorsport erstmals zwei Corvette C6.SP ein – und das mit großem Erfolg. Die beiden US-Boliden aus Bad Münstereifel kamen auf Platz eins und zwei in der Klasse SP8 ins Ziel.
Die Generalprobe für das bevorstehende 24h-Rennen stimmte Stefan Kissling durchaus zufrieden. Der bewusst eher als Test- und Abstimmungsrennen geplante dritte Lauf der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring endete für das Fahrertrio Roland Rehfeld, Reinhold Renger, und Hannu Luostarinen auf Platz eins sowie für das Duo Stefan Kissling und Volker Strycek auf dem zweiten Rang in der Klasse. Im Gesamtklassement bedeutete das Rang 10 und 15, wobei Stefan Kissling dort noch Steigerungspotential sieht:
„Beide Fahrzeuge liefen heute problemlos und schnell. Renger, Rehfeld und Loustarinen konnte das ganze Rennen hindurch Rundenzeiten unter neun Minuten fahren und sind einhellig der Meinung, dass in der Corvette noch viel Potential steckt, welches wir beim 24h-Rennen abzurufen versuchen werden. Das Schwesterauto widerum benötigte natürlich noch viel Feinabstimmung. Ich bin mir sicher, dass wir beide Fahrzeuge bei den 24 Stunden auf einem haben werden.“
In der stark besetzten Klasse SP3 den zweiten Rang einfahren konnte das Trio Heiz-Otto Fritzsche, Jürgen Fritzsche und Marco Wolf. Trotz einer guten Leistung war beim dritten Wertungslauf kein Kraut für das Fahrertrio gegen den Solisten Karl Brinker gewachsen.
„Wir waren auf der Strecke heute weitaus schneller als der Clio unterwegs, hatten jedoch in der 19 Runde große Probleme, die uns letztendlich mehrere Minuten und somit die Führung und den Klassensieg gekostet haben.“
Ganz anders die Situation beim finnischen Nordschleifen-Neuling Julius Nieminen. Der behutsam für den schwierigen Eifelkurs bei Kissling aufgebaute Junior im Team zeigte seinem Lehrer bereits beim dritten Renneinsatz, wie lernfähig er doch ist. Platz eins in der Klasse SP2, dauerhaft Rundenzeiten knapp über zehn Minuten und das Ganze auch noch als Solist – so verdiente sich Nieminen nicht nur den höchsten Respekt der ganzen Kissling-Mannschaft sondern auch der Gegner in der Klasse. Pudelwohl fühlt sich der schnelle Finne bei Kissling Motorsport und natürlich auch auf der Nordschleife. Dort wird man mit Sicherheit in Zukunft noch einiges von ihm sehen.
Das Hauptaugenmerk der Kissling-Mannschaft liegt nun auf den Vorbereitungen für das vom 21. – 24. Mai stattfindende 24h-Rennen, bei dem zwei Corvette C6.SP sowie der Astra OPC eingesetzt werden.













