Das Radevormwalder Team race-and-event freute sich beim zweiten und dritten Rennen zur BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft über zwei Siege und eine knappe Niederlage für den BMW Z4 M-Coupé und den Honda S2000.
„Heute war ein Tag, wo alles passte“, strahlte der Radevormwalder Teamchef Martin Mohr nach der Zieldurchfahrt beim zweiten Lauf. „Für unser noch junges Team race-and-event haben wir heute ein perfektes Ergebnis erzielt. Und das bei dem Wetter!“
Sowohl das Zeittraining als auch das Rennen waren überwiegend verregnet. Viele Unfälle kennzeichneten den vier Stunden langen Rennverlauf. Die beiden Wuppertaler Heinz Schmersal und Christoph Koslowski sowie Stephan Rösler aus Untermerzbach waren bereits im Training schnellste bei den Specials bis 3500 ccm und Gesamt-12. Auch im Rennen leistete das Trio die meiste Führungsarbeit, doch den Sieg stellte Koslowski erst in der letzten Runde sicher, als der Wuppertaler den bis dahin Führenden BMW M3 niederkämpfte. Mit 8,343 Sekunden hatte der BMW Z4 schließlich die Nase vorn.
Eckhard Geulen aus Bonn und der Wermelskirchener Mike Stursberg profitierten mit dem Honda S2000 bei den Specials bis 2500 ccm ein wenig von Ausfällen der Konkurrenz bei ihrem Sieg mit dem Honda S2000.
Platz zwei mit 0,259 Sekunden Rückstand
Enger geht es eigentlich nicht mehr: Mit denkbar knappen 0,259 Sekunden Rückstand musste sich das race-and-event beim dritten Rennen geschlagen geben. Nach 23 Runden hatten die beiden Wuppertaler Heinz Schmersal und Christoph Koslowski genau diesen Wimpernschlag Rückstand.
„Wenn man sich nach vier Stunden Renndistanz so knapp geschlagen geben muß, ist das natürlich ärgerlich“, sagte Teamchef Martin Mohr. „Aber so ist Motorsport und es war bis zum Schluß ein harter, aber fairer Zweikampf.“ Bei Startfahrer Christoph Koslowski überwog die Freude über seine neue persönliche Honda-Bestzeit von 9.54,003 Minuten. „Es war heute ein tolles Rennen vor großer Zuschauerkulisse bei perfektem Wetter. Jetzt fiebere ich den 24 Stunden in drei Wochen entgegen.“













