Sartorius Team Black Falcon auf dem Siegerpodest

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Vor einer Kulisse von über 35.000 Zuschauern konnte das Black Falcon Trio-Frank Bierther, Daniel Schwerfeld und Bona Ventura auf einem BMW E46 M3 einen starken Klassen- und Wertungsgruppensieg im Rahmen des dritten Laufes zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring einfahren.

Zum letzten mal vor dem Saisonhighlight, das 24h-Rennen, lud die Langstreckenmeisterschaft die Teams in die Eifel. Für die V6-Mannschaft Bierther, Schwerfeld und Ventura war es ein Wochenende nach Maß. Erstmals konnte das Trio den obersten Platz in der Wertung der Serienwagen belegen und sich von dem begeisterten Publikum auf dem Siegerpodest feiern lassen. „Im Rennen lief heute alles wunderbar\“, so Bierther. \“Es hat richtig viel Spaß gemacht. Die große Zuschauerkulisse, das hervorragende Rennwetter und ein perfekt vorbereitetes Auto – was will man denn mehr? Ich möchte hiermit dem ganzen Team ein riesen Lob aussprechen!“

Weniger Glück im Rennen allerdings hatte die Mannschaft mit der Ziffer 1 auf der Tür. Schon nach drei Runden rollte der BMW E92 der Klasse V4 mit stark beschädigter Front nach einer Kollision in die Box. Innerhalb kürzester Zeit wurde der mit dem amtierenden Meister Alex Böhm, Sean Paul Breslin und Junior-Trophy Sieger Christer Jöns besetzte BMW wieder fahrtüchtig gemacht und konnte ins Rennen zurück gehen. Trotz der starken Beschädigungen der Front, konnte sich die Nummer eins einen vierten Klassenrang und damit wichtige Punkte für die Meisterschaft sichern.

\“Für unsere Titelambitionen war der Rennunfall natürlich ein Rückschlag\“, gestand Böhm. \“Doch wichtig war, dass wir trotzdem ins Ziel gekommen sind. Wir hatten zwar mit einem enormen Leistungsverlust aufgrund der beschädigten Front zu kämpfen, dass wir hier jedoch die schwarz-weiss karierte Flagge gesehen haben und damit wichtige Punkte mitnehmen konnten, kann im weiterem Laufe der Saison noch einmal ganz wichtig werden.\“

Das Flaggschiff von Black Falcon, der BMW M3 E92 V8 mit Dillon Koster, Ventura und Jöns am Steuer, konnte dafür umso stärker überzeugen. Mit dem 24. Gesamtrang und Platz 5 in der voll besetzten Klasse SP7 wurde erneut die Performance des stärksten aller Falken-Rennfahrzeuge demonstriert. Jöns zeigte dabei, wie schnell der BMW bewegt werden kann, als er Rundenzeiten von unter neun Minuten in den Eifelasphalt brannte.

\“Die Runden auf dem V8 haben richtig Freude gemacht\“, so Jöns. \“Ich konnte zum ersten mal auf der Nordschleife richtig schnelle Rundenzeiten fahren, das schnellste war eine 8:56er Zeit. Der E92 hat noch eine Menge Potential, daher freue ich mich schon riesig auf das 24h-Rennen, bei dem wir bestimmt noch die eine oder andere Sekunde finden werden.\“