Zweiter, hart umkämpfter Klassensieg für den Inter Racing-Seat

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Auch widrige Wetterbedingungen und Temperaturen von sieben Grad Celsius konnten der Mannschaft von Inter Racing nichts anhaben. Beim zweiten Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft, der geprägt war von vielen Unfällen, konnte sich das routinierte Fahrer-Duo Frank Lorenzo und Harald Jacksties auf dem mit dem ATS-Motorsportrad ausstaffierten Seat Leon den bereits zweiten Klassensieg in der noch jungen Saison sichern.

Nach einem sonnigen Saisonauftakt nach Maß forderte der zweite Lauf der BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft am vergangenen Wochenende die Akteure zum heiklen und rutschigen Tanz bei unwirtlichen Wetterbedingungen. Regen, Nebel und niedrige Temperaturen machten den Startern das ganze Wochenende über gehörig zu schaffen. „Das war wirklich das härteste Rennen der letzten fünf Jahre“, fasste Inter Racing-Stammpilot Harald Jacksties die Gegebenheiten auf der anspruchsvollen Nordschleife zusammen. Im Training ging die Seat-Mannschaft somit zunächst auf Nummer sicher und gab sich mit Startplatz vier zufrieden.

Nachdem die Strecke kurz vor dem Start abtrocknete, gingen nahezu alle Starter mit profillosen Slicks auf die vierstündige Hatz. „Aber bereits in der zweiten Runde begann es wieder derart stark zu regnen, dass wir auf Regenreifen wechseln mussten“, blickt Frank Lorenzo auf die Startphase zurück. Nach dem Pflichtstopp entfachte sodann ein harter Kampf auf der extrem anspruchsvollen Strecke, bei dem sich der Inter Racing-Seat hartnäckig in der Spitzengruppe festsetzte. „Heute gab es wirklich keine einzige Sekunde zum verschnaufen und es war extrem schwierig, das Auto überhaupt auf der Strecke zu halten“, rekapitulierte Jacksties kurz nach der Zieldurchfahrt.

Und Frank Lorenzo ergänzte: „Wir haben taktiert und sind mit einem Satz Reifen durchgefahren, um nicht an der Box zu viel Zeit zu verlieren.“ Eine Taktik, die optimal aufging. Denn am Ende des anspruchsvollen Rennens überquerte der Inter Racing-Seat zum zweiten Mal in dieser Saison die Ziellinie als Klassensieger. „Wir haben uns die Reifen perfekt eingeteilt, das war wohl der Schlüssel zum Sieg. So konnten wir uns auch noch gegen Rennende die starke Konkurrenz vom Hals halten“, strahlte Jacksties.