Einsamer Klassensieger

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Bei schwierigsten Wetterbedingungen fuhren Patrick Brenndörfer und Martin Müller mit dem \“Heico HS3 Bioethanol\“ souverän ins Ziel des 34. DMV 4-Stunden-Rennen und sicherten Heico Sportiv den 5. Klassensieg der Firmengeschichte.

„Wir sind überglücklich, den Heico HS3 Bioethanol bei diesen widrigen Bedingungen unversehrt ins Ziel gebracht zu haben. Auch wenn die „SP4T“ heute nicht stark besetzt war, ist ein Klassenerfolg in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring keine Selbstverständlichkeit“, gibt Patrick Brenndörfer nach dem Rennen zu Protokoll.

Seit dieser Saison müssen Fahrzeuge mit Bioethanol in der „normalen Klasse“ für Turbobenzinmotoren antreten. „Dies ist insofern zu begrüßen, da wir das Potenzial unseres CropPower85 Kraftstoff im echten Wettbewerbsumfeld mit Benzinmotoren aufzeigen können und keine Sonderbehandlung genießen“, erklärt Martin Müller. Und ein Vergleich zur letztjährigen Biodiesel-Konkurrenz aus der neuen Diesel-Klasse ist ja trotzdem erlaubt. „Die haben wir heute auch geschlagen“, fügt er lächelnd hinzu…

Freude am Fahren dank Biopower, dass belegen auch andere Fakten: Gesamtrang 57 von insgesamt 182 Startern und Rundenzeiten auf dem Niveau des neuen BMW M3 GT4, gefahren von Tourenwagenweltmeister Andy Priaulx. „Wir sind zufrieden, schließlich starteten wir nur von Platz 91“, kommentiert Teamchef Andreas Hoffmann. Noch zehn Minuten vor Trainingsende befand sich das Team auf einem hervorragenden 35. Gesamtplatz, ehe man auf abtrocknender Strecke einen Tick zu früh auf Slicks setzte und nach hinten durchgereicht wurde.

Der Start zum 4-Stunden-Rennen erfolgte auf trockener Strecke, ehe einsetzender Regen die Nordschleife in die sprichwörtlich „Grüne Hölle“ verwandelte. „Für uns war das ein Vorteil, da wir an Vorder- und Hinterachse mit unterschiedlichen Reifen gefahren sind. Ich konnte im letzten Rundendrittel locker zehn Konkurrenten überholen“, zeigte Brenndörfer hoch erfreut. Nach zehn Runden auf der 24,369 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife übernahm Martin Müller das Steuer des Volvo C30 T5, um anschließend mit konstant schnellen Rundenzeiten sicher ins Ziel zu fahren.