Wenn der Vater mit dem Sohne und dem Neffen und…

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Die BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft ist seit dem zweiten Lauf am vergangenen Samstag, 18. April, um eine Motorsportfamilie reicher. Franz Groß trat zum ersten Mal mit seinem Sohn Max und seinem Neffen Hajo Müller an. Während Franz Groß auf eine langjährige Erfahrung in der Langstreckenmeisterschaft zurückblicken kann und auch Müller bereits öfters auf der Nordschleife im Einsatz war, sollte Max zu seinem ersten Rennen kommen.

Als Einsatzfahrzeug wählte die rennbegeisterte Familie einen seriennahen BMW M3 mit 3 Litern Hubraum und rund 285 PS. „Wir haben zwar noch den ehemaligen Mamerow-Porsche, doch zum Einstieg ist der BMW genau das Richtige“, kommentierte Franz Groß, der seinen Sohn nicht mit über 400 PS des 996 RSR unter Druck setzen wollte. Schließlich sollte der Filius die Nordschleife im Renntempo besser kennenlernen.

Während das freie Training am Freitagabend bei strömendem Regen und kalten Temperaturen noch problemlos absolviert werden konnte, schaffte es der blau-orangene Familien-BMW im Qualifying nicht weit. Nachdem Franz Groß den Boliden auf Betriebstemperatur gebracht und Max Groß sich auf dem Grandprix-Kurs „eingeschossen“ hatte, wollte er die erste schnelle Runde auf der Nordschleife drehen.

Allerdings stand er im Streckenabschnitt Hatzenbach zu früh auf dem Gas, das Heck brach aus und der BMW rumpelte über den an dieser Stelle sehr hohen Kurb und flog in die Leitplanke. Dabei wurde die komplette rechte Seite des Fahrzeugs in Mitleidenschaft gezogen, sodass an das Rennen nicht mehr zu denken war.

„Es ist zwar schade, aber so etwas kann jedem passieren“, meinte Vater Franz. In zwei Wochen wird das Vater-Sohn-Neffe-Team wieder an der Nordschleife sein und den dritten Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft in Angriff nehmen. „Mitte des Jahres werden wir dann auch unseren Porsche soweit einsatzbereit haben, dass er ins Geschehen eingreifen kann“, versprach Franz Groß.