Platz 46 im Gesamtklassement und Sieg im New Renault Clio Cup: So lautet das beeindruckende Ergebnis des zweiten Laufs um die BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft der Renault-Piloten Elmar Jurek und Jannik Olivo. Auf den Plätzen zwei und drei der Clio-Klasse folgten auf dem Nürburgring das Duo Knut Wolf und Arnold Höppe sowie Einzelkämpfer Karl Brinker.
Das regnerische Eifelwetter war so ganz nach dem Geschmack von Elmar Jurek und Jannik Olivo. Die beiden TKS-Fahrer aus Berlin lieferten auf der Nordschleife des Nürburgrings eine atemberaubende Vorstellung und fuhren nicht nur den Klassenkameraden im New Renault Clio Cup auf und davon. „Das war schon recht ordentlich“, freute sich Startfahrer Elmar Jurek nach dem Rennen. Er und Olivo hatten sich mit dem Clio von 182 Fahrzeugen auf Platz 46 Platz vorgearbeitet und heimsten nach dem zweiten Rang im Auftaktlauf nun den ersten Sieg im New Renault Clio Cup ein. „Bei Regen fühle ich mich im Clio auf der Nordschleife besonders wohl, und das war eindeutig von Vorteil“, bekannte Jurek schmunzelnd.
Als der zum Start einsetzende Regen immer kräftiger wurde, steuerten etliche Fahrzeuge nach der zweiten Runde wie im Tross die Boxen an, um auf Regenreifen umzurüsten. „Den Reifenwechsel haben unsere Jungs im TKS-Team super hinbekommen“, so Jurek. Der Berliner baute den Abstand zu seinen Hintermännern in Windeseile aus – zum Bedauern der Konkurrenz. „Gegen Jurek hatten wir keine Chance. Aber insgesamt sind wir sehr zufrieden“, resümierte Knut Wolf, der mit Arnold Höppe Platz zwei im Clio-Cup und Rang 89 im Gesamtklassement belegte. „Die Strecke war anfangs wie Schmierseife und der frühe Reifenwechsel unerlässlich“, erzählte Schlaug-Pilot Wolf. Zudem habe man – im Gegensatz zur Konkurrenz – noch den kleineren Tank im Clio. „Daher mussten wir dreimal die Box ansteuern, das hat natürlich viel Zeit gekostet.“
Ein durchwachsenes Wochenende verbuchte Ring-Racing-Fahrer Karl Brinker, der nach einem technischen Defekt erst in letzter Minute ins Rennen starten konnte und sich am Ende mit Platz drei in der Clio-Wertung und Platz 111 im Gesamtklassement zufrieden geben musste.
Sein Team-Kollege Jean-Jacques Meyer strich nach knapp 2,5 Stunden vorzeitig die Segel. Enttäuschendes Wochenende auch für John Scherf. Er war im Training mit seinem Clio von der Strecke gekommen, vorne links eingeschlagen und musste sein Fahrzeug unter Hochdruck reparieren. Vergeblich. Auch für ihn war das Rennen vorzeitig zu Ende. Mit einer spektakulären Seitenlandung nach Crash endete der Nürburgring-Einsatz für die Clio-Piloten Michal Schrey und Henry Walkenhorst.
Der dritte Lauf um den New Renault Clio Cup auf der Nordschleife des Nürburgrings innerhalb der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft wird am 2. Mai gestartet. Am Abend vor dem Rennen lädt das Renault MotorSport-Team um Bernd Hütter wieder ab 18 Uhr zum Come-Together in die Renault-Lounge ein.













