Herzschlagfinale im tv14 Honda Civic Cup

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Schwierige Bedingungen bereits im Training: Nebel und Nässe. Wie so oft wurden die schnellsten Rundenzeiten erst in den letzten Minuten gefahren. Bressan/Bühler/Wölflick stellten ihren Civic auf die Pole, vor Dupré/Nett und Schmid/Wassertheurer/Müllenmeister, die sich über ihr bestes Trainingsergebnis im Civic-Cup freuten.

Zum Rennen starteten alle Cupteams auf Slicks, doch bereits in der zweiten Runden setzte der Regen ein. Dupré/Nett hatten Pech beim Boxenstop. Beim Reifenwechsel kostete eine klemmende Radmutter 30 Sekunden Zeit, zudem konnte man wegen des hohen Fahrzeugaufkommens in der Box nicht nachtanken. Die dahin in Führung liegenden Kreuer/Totz wechselten eine Runde später auf Regenreifen und profitierten von einer freien Box, die ein zügiges Nachtanken ermöglichte. Ein stark fahrender Peter Kreuer konnte im weiteren Rennverlauf den Vorsprung bis zu 40 Sekunden auf Dupré/Nett ausbauen. Zum Rennende begann die Strecke abzutrocknen und Schlussfahrer Nett konnte den Vorsprung auf Kreuer/Totz wieder verringern. Zum Eingang der letzten Runde hatte sich Nett auf Sichtweite an Totz herangefahren. Auf den letzen Rennkilometern konnte er sich im Windschatten ansaugen und nach der Bremsschikane den fair fahrenden Totz auf der Start und Zielgeraden ausbe-schleunigen und mit 0.875 Sekunden nach vier Stunden Renndauer den Sieg einfahren.

Das Damenteam Schmid/Wassertheurer/Müllemeister belegte den dritten Rang im TRW-Civic, gefolgt vom Team Mathol-Racing mit Cohausz/Schicht. Das zweite Mathol-Fahrzeug mit Dr. Schäfer/Imholz verunfallte bereits in der ersten Runde. Auch die Trainingsleistung von Bressan/Bühler/Wölflick blieb unbelohnt, im letzten Renndrittel rutschte der Civic auf einer Ölspur in die Leitplanken.

Pech hatte diesmal auch das VLN Honda Junior Team der FH Köln: Schon im Training wurden Nägele/Nägele/Scheerbarth von einem Getriebeproblem gebremst. Die schnellen Studenten schafften zwischen Training und Rennen den Wechsel des Getriebes, mussten aber nach wenigen Runden mit einem Kupplungsschaden aufgeben.

Mathol-Racing hatte mehr Glück mit dem Honda S2000: Weber/Bermes erkämpften einen Klas-sensieg in der 2-Liter-Klasse. Kuhlmann/Janebzky/Heitmann liefen mit ihrem Civic auf Rang sieben ein, der „südamerikanische“ Cardiff-S2000 mit Romivez/Castro/Schmitz belegte Platz acht. Einen weiteren Klassensieg feierten Geulen/Stursberg im `race-und-event´-S2000, der mit 2,2 Litern Hubraum in der SP4 (Klasse der Specials über 2 Liter) startet.