Wolf Silvester ohne Glück beim Saisonauftakt auf der Nordschleife

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Nach langer Winterpause startete am 04. April 2009 die BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring Nordschleife in die neue Saison. Wolf Silvester hatte zum Schluss aber keine guten Erinnerungen an den Saisonauftakt.

Eigentlich wollte Wolf Silvester mit Stammpartner Mario Merten (Nürburg) in der Klasse V5 mit einem BMW M3 E36 auf der 24,369 Kilometer langen Kombination aus Sprintstrecke und Nürburgring Nordschleife an den Start gehen. „Doch leider hatten wir bei den Testfahrten am gestrigen Freitag ein Problem mit dem Motor. Kurzfristig konnten wir keine Reparatur durchführen“, gab der Nürnberger Routinier zu Protokoll vor der versammelten Presse.

Also griff man auf Altbewährtes zurück und ging mit dem BMW 318iS, mit dem man im Team Bonk Motorsport in der Saison 2008 bei sieben Siegen in neun Rennen nur knapp den Meistertitel der VLN Langstreckenmeisterschaft verpasste, ins Rennen.

In der Klasse V2 startete man mit dem Auto beim Zeittraining und holte dort den zweiten Platz der Klasse, wodurch man für das 4-Stunden-Rennen beste Chancen auf den Sieg hatte. Doch leider wurde daraus nichts!

Zunächst hatte Wolf Silvester einen guten Start und setzte sich vom Feld ab. Bis zur 7. Runde ging alles gut, doch nach knapp 74 Minuten kam das schnelle Aus nach einer unverschuldeten Kollision mit einem Mitbewerber. “Wir müssen das schnell abhaken und uns auf den nächsten Lauf in 14 Tagen vorbereiten“, so nochmals Wolf Silvester. „Unser Ziel bleibt weiterhin der Start mit dem BMW M3 in der Klasse V5 und dort wollen wir auch um die Meisterschaft kämpfen.“